PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Aarau

Innere

Aarau, Schweiz · 8 Wochen · Station Verschiedene inkl. Notfallstation · 08/2016 – 11/2016

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 6
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1425
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Reguläre Arbeitszeiten: Montag-Freitag 8:00 bis etwa 17:00. Tagesablauf: 8:15 Morgenbesprechung mit Vorstellung der Patienten die über Nacht aufgenommen worden sind, Bettensituation, Problem- oder Todesfälle, danach Fortbildung (30min) 9:00-11:30 Visite 11:30-13:20 Besprechung der Patienten mit Oberarzt 13:20 Mittagessen 14:00 Röntgen-Besprechung 14:15-17:00 weitere Besprechung mit Oberarzt über Patientenprocedere, Untersuchungen/Konsilien organisieren, Chefvisiten, Austrittsbriefe vorbereiten, arterielle Blutabnahmen oder Schellong-Tests durchführen Ende des Arbeitstages je nach Arbeitsaufwand 16:00-19:00 - auch je nach Motivation des PJlers. Pro: - Bei entsprechendem Engagement und Vorwissen Führen von 2-4 eigener Patienten inkl. selbständiges Visitieren, Festlegung des Procederes mit Chefärzten, etc.) - Assistenzarzt betreut Patienten und schlägt Oberarzt das weitere Procedere vor. - Ausreichend Zeit für kritische Diskussion des weiteren Procederes. - Verpflichtende Fortbildung täglich 30min im Rahmen der Morgenbesprechung - 1x wöchentlich Radiologie-Fortbildung (1h) - 1x wöchentlich EKG-Fortbildung (1h) - 1x wöchentlich Fortbildung für Oberärzte und Assistenzärzte (1h) - Exzellente Zusammenarbeit mit der Pflege, wobei diese viele Kompetenzen hat. - Elektronische Krankenakte, eigener User für PC-Nutzung - kostenpflichtige Dienstwohnung etwa 500-900 Franken/Monat wird angeboten - Rotation auf Notfallstation (etwa 1 Woche/Monat) - Oberärzte bieten das Du-Wort an - freie Einteilung der Urlaubstage (etwa 2 Tage/Monat) Kontra: - Ungenießbares Mittagessen für 10 CHF/Portion - Etwa 1x/Monat Wochenenddienst auf Notaufnahme, wobei man in diesen Wochen auf 70 Wochenstunden kommt (2 Kompensationstage nach Wochenenddienst). - Teilweise wöchentlicher Wechsel der Stationen, sodass man sich nirgendwo gut eingewöhnen kann. Tipp: Im Vorhinein bekannt geben, dass man immer gerne auf ein- und derselben Station wäre. Pro Station (2x8 Zimmer) sind 2 Assistenzärzte und ein Oberarzt verantwortlich, wobei die Abteilungen alle gemischt sind (kardiologische Patient liegt neben rheumatologischem liegt neben gastroenterologischem). Chefvisiten der jeweiligen Subdisziplinen erfolgt 1x/Woche. Pflege nimmt selbstständig Blut ab, legt alle Venenverweilkanüle, setzt Blasenkatheter und Magensonden, hängt Erythrozytenkonzentrate an, macht alle Erstinfusionen und Bolusinjektionen. Durch elektronische Krankenakte ist man immer am aktuellsten Stand bezüglich Vitalparameter etc. Medikamente werden alle elektronisch verordnet und anschliessend durch den Oberarzt visiert. Auf der Notfallstation arbeiten ausser Internisten noch Neurologen und Chirurgen, wobei internistische Unterassistenten nur internistische Patienten versorgen. Auf der Notfallstation gibt es etwa 20 Patientenplätze, wobei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Patient etwa 3 Stunden sind. Unterassistenten betreuen hier pro Arbeitstag etwa 2-3 Patienten semi-selbstständig, d.h. In Zusammenarbeit mit Assistenzarzt und Oberarzt, welche immer Patienten nochmals visitieren und untersuchen. Resümee: Engagierte PJler arbeiten (nach obligatorischer Kennenlernphase = 2 Wochen) eng vidiert auf Assistenzarztniveau, kommen dann aber auch auf 55h/Woche reguläre Arbeitszeit, da dann die Ausrede "PJler gehen früh nachhause" nicht zieht - volle Verantwortung -> voller Arbeitseinsatz -> sehr hoher Lerneffekt. Nicht engagierte PJler machen vormittags Aufnahmen, schreiben Verlaufseinträge, führen Schellong-Tests durch, hören bei Visite und Oberarzt-Besprechung zu und gehen um 16:00 nachhause.

Bewerbung

Idealerweise 1,5 Jahre im Voraus mit kurzem Lebenslauf und Inskriptionsbestätigung, jedoch ist auch kurzfristige Bewerbung möglich.

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