PJ-Tertial-Bericht am Agaplesion Diakonie-Klinikum Hamburg

Gynäkologie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Gynäkologie & Geburtshilfe · 08/2016 – 10/2016

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich habe die zweite Hälfte meines letzten PJ Tertials im Agaplesion absolviert und das war insgesamt eine gute Entscheidung: Gerade im Gegensatz zu dem Uni-Klinikum gab es hier eine kleines Team, wo jeder jeden kannte und man hat schnell einfinden können. Für die erste Hälfte des Tertials war ich auf der Gynäkologie und bin zwischen Station und OP (wo man bei manchen OPs fest eingetragen ist) gewechselt. Man kann eine Menge sehen, es wird gerne erklärt, aber viel machen darf man im OP nicht. Auf Station lernt man eine Menge, unter Supervision Visite machen, OP Nachuntersuchungen, Spekulumeinstellung, Ultraschall. Ein Problem ist gerade hier die geringe Anzahl an Assistenzärzten, die viel zwischen verschiedenen Aufgabengebieten hin und her springen und man nicht immer überall mit kann und wenn der OP voll ist, sich dann Aufgaben selber suchen muss oder jemanden in die Ambulanz suchen, wo man aber auch immer willkommen war. Blut abnehmen etc. legen macht man teilweise, aber die Ärzte sind sich nicht zu schade dazu, dies auch mal selber zu tun. Die Hebammen der Klinik sind die Nettesten, die ich in Studium und Famulaturen getroffen haben. Wenn man Einsatz zeigt und nicht nur 5min zu den Patientinnen möchte, dann kriegt man eine Menge beigebracht (Stellungen, Plazentalösung, PH Messung). Ich habe zwei Nachtdienste mitgemacht und hier neben Notfällen auch Geburten betreut und Ultraschall mit Geduld beigebracht bekommen. Zusammenfassung - Ärzte und auch Oberärzte sind durch die Bank nett, haben nur sehr viel zu tun, sonst wäre mehr Betreuung, Lehre und eigene Patienten langfristig betreuen bestimmt möglich. - Wenn Briefe geschrieben oder nichts mehr zu tun ist, wird man auch mal nach Hause geschickt und muss nicht Zeit absitzen. Sehr interessante Nachtschichten und ein Schlafplatz sind aber auch möglich und man bekommt nicht das Gefühl Fehl am Platz zu sein. - Viele Famulanten und weniger PJler, so dass man sich manchmal auf den Füßen stand - Das Sekretariat ist ziemlich unmöglich, erst werden Emails nicht beantwortet, Informationen nicht an Ärzte nicht weitergegeben, versprochene Rückrufe finden nicht statt. Musste drei Wochen auf meine PJ Bestätigung warten und die kam nur nach massiven Druck zusammen mit der Behauptung, die Post würde so lange in Hamburg brauchen... - 8 Wochen war zu kurz, würde raten ein ganzes Tertial dort zu sein, wenn ich länger geblieben wäre, dann wäre bestimmt noch mehr selbstständiges arbeiten möglich gewesen.

Bewerbung

Über moodle und ohne Probleme einen Platz bekommen. Ich habe auch eine Email ans Sekretariat geschickt, welche aber nicht beantwortet wurde, liebe Ärzte z.B. Dr. Lauke anschreiben!
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