PJ-Tertial-Bericht am Spital Herisau

Innere

Herisau, Schweiz · 8 Wochen · Station Allgemeine Innere Medizin · 06/2016 – 10/2016

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca. 1500 / Mo.
Gebühren
350 (Wohnheimmiete/Mo.)

Erfahrungsbericht

Liebe kommende PJler... Herzlich Willkommen in der Idealwelt der Medizin:) Ich kann euch ein PJ als Unterassistent (UA) wärmstens empfehlen. Hier kannst du lernen ohne Stress und behandeln wie du es dir während des Studiums ausgemalt hast ohne einen himmelweiten Unterschied zwischen Theorie und Praxis (mit der typisch deutschen Trias "Fließbandbehandlung, Hektik auf Station, Unzufriedenheit im Team") um die Ohren gehauen zu bekommen. Pro: - Arbeiten wie ein Assistenzarzt mit reduzierter Verantwortung = angstfreies Lernen und "Ausprobieren"; du hast ständige Rückendeckung durch die Kaderärzte (=OA), die obendrein supernett und trotz ihres teilweise jungen Alters einen super Mix aus Motivation, Erfahrung und gesunden Menschenverstand aufweisen - von deinem Gehalt können deutsche PJ-ler nur träumen;) - Essen kannst du im Restaurant (erstklassiges Essen zu deluxe Preisen, Mitarbeiterrabatt *lol* = 12 Fr. für eine Mahlzeit (mit allem drum und dran). Du darfst aber auch Eigenes mitbringen:) -Pikettdienst (Rufdienst): An festgelegten Tagen sollst du bei Anruf innerhalb von 40 min in der Notaufnahme eintreffen um mitzuhelfen. Je nach Personalbesetzung 5-10 Mal / Monat, davon 1 WE. Alles nach Absprache, du darfst Dienste tauschen und alles ist halb so wild. An Dienst-Tagen hast du freie Verpflegung im Restaurant (lecker und reichhaltig, Wert: s. o.) und du wirst selten wirklich angerufen...es ist ein kleines Haus mit 8 Notfallbetten, d. h. du wirst nie ausgenutzt werden. Freizeit: - nach der Arbeit kannst du in der Umgebung wunderbar entspannen: ob in den Bergen beim Joggen, Rad fahren (770 m ü. NN ...und es geht noch höher), (Berg-)Wandern (Tipp: Säntis 2500 m ü. NN), Schwimmen (Drei Weiern, St. Gallen, Freibad Herisau, Hallenbad Herisau) - .....das Beste am Ort Herisau: Sankt Gallen ist nicht weit;P Monatskarte für den Zug dorthin kostet stolze 110 Fr., aber dort kannst du annährend so etwas wie (Klein-)Stadtkultur erleben ;P - die Hochschule St. Gallen bietet auch externe Studierenden ein supercooles Fitnesszentrum, für schlappe 50 Fr. pro Semester wirst du garantiert kein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis finden...In SG gibts auch Kinos, Theater etc. cave: der "Umrechnungsfaktor" lautet: deutsche Preise immer verdoppeln :-/ Es ist aber auch schön für ein paar Monate nur Natur pur zu genießen Contra: - In der Schweiz ist alles teurer und luxuriöser, aber...wenn du es clever anstellst und nicht alles mitmachen musst, was der gutverdienende Schweizer sich nach Feierabend leistet , kannst du noch genug Mäuse mit nach Hause nehmen. - Es wird insgesamt überall länger und teilweise langsamer gearbeitet, aber als Unterassistent wirst du dich dennoch mit allem/n gut arrangieren können. Stichwort Nachhaltigkeit zahlt sich aus (auch beim Lernen) und verhindert burn-out;) - Partypeople werden nicht auf ihre Kosten kommen...oder eine geniale Entziehungskur erleben;P Diverses: -Wohnheim für 350 Fr/Mo. Wer Anschluss sucht, wird hier fündig...inkl. Mitarbeiter Pool(chen) und Grillplatz. Internetanschluss für 35 Fr. /Mo, freies WLAN (Tageszugang) in der Klinik -GKV: Keine Angst, UA dürfen sich in der Schweiz von der Schweizer Versicherungspflicht befreien lassen, Formular gibts bei der Gemeinde bzw. beim Kanton Appenzell Ausserrhoden - Schweizer Konto: für Studis am einfachsten/günstigsten bei der PostFinance (tagelange Recherche;P) - Alles halb so wild, es lässt sich alles vor Ort regeln... Insider-Tipps und weitere Fragen gerne per Email erfragen... Ganz viel Vergnügen....hier ist die Welt noch in Ordnung - und das Gesundheitssystem auch:) Fazit: bewerben, ankommen, sich freuen: ruhige Atmosphäre und nette, authentische Kollegen.

Bewerbung

Generell für die Schweiz: entweder weit voraus (bei mir 2 Jahre) denken oder kurzfristig einspringen (1-3 Mo.) bei Absagen. PS: Wer mit dem Gedanken spielt, seine Ass.zeit in der Schweiz zu beginnen...am besten heute schon bewerben;P

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