PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Wuerzburg

Anästhesiologie

Wuerzburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Kopfklinik, Orhtopädie (KLH), Viszeralchirurgie · 05/2016 – 08/2016

Veröffentlicht am

1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Die Qualität des PJ in der Anästhesie des UKW ist stark von den Abteilungen abhängig, in denen man arbeitet. Zu Beginn des Tertials wurden wir vom PJ-Beauftragten gefragt, ob wir Wünsche/Vorlieben hätten, ansonsten macht er die Einteilung und versucht 3-4 Rotationen zu ermöglichen. Auch die Teilnahme am Notarztdienst, ITS, bei Diensten und Hospitation in der Schmerzklinik sind möglich. Man sollte sich, denke ich, im Vorfeld klar darüber sein, was man von diesem Tertial erwartet. Beispielsweise habe ich in der HNO angefangen, wo es überdurchschnittlich häufig schwierige Atemwege gibt, die dann eben nicht dem PJler überlassen werden. Ähnlich war es in der Visceralchirurgie, hier gab es zwar viele Vollaufrüstungen, bei denen ich auch Einiges machen konnte, aber eben auch überdurchschnittliche viele RSI's und lange OP's, sodass bei 3 Säälen die Anzahl der Einleitungen doch begrenzt war. Wenn man anästhesiologische Basics und vertieft regionale Verfahren erlernen/üben will, kann ich die Orthopädie (KLH) als Station empfehlen. Dort finden pro Tag 15-25 OP's in fünf Säälen statt, es ist durchaus erwünscht, dass man zwischen den Einleitungen springt und wenn man mal mit dem dortigen OA warm geworden ist, lässt der einen eigentlich auch alles machen, was es zu tun gibt. Das reicht sogar soweit, dass man von Einleitung bis Ausleitung seinen eigenen Saal betreut (unter Aufsicht) und sich tatsächlich auch als PJler nützlich fühlt. Für das Essen gibt es Märkchen vom UKW à 4,50€ die Marke, das ist idr ausreichend. Bis auf die Orthopädie (ausgelagert) können die Märkchen in jeder Kantine des UKW eingelöst werden. Dafür ist das Essen dort (KLH) umso besser und die restlichen Märkchen nehmen einem die Anästhesisten gerne ab. Ansonsten gibt es nach Steuer usw. ca. 185€ Aufwandtsentschädigung pro Monat. In meinem Turnus fand in jeder Woche mindestens einmal PJ-Unterricht von unterschiedlicher, z.T. aber wirklich guter Qualität statt. Wer auf die Bewertung wert legt: Es gibt keine Prüfung o.Ä., sondern diese ist Resultat eines Gespräches mit dem zuständigen OA/FOA und dementsprechend nicht unbedingt objektiv/faktenbasiert. Fazit: Alles in allem ein lehrreiches und durchaus weiterzuempfehlendes Tertial!

Bewerbung

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