PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum St. Georg

Anästhesiologie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station OP · 03/2016 – 06/2016

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Ich war die gesamte Zeit des Tertials im OP. Zwar bestand die Möglichkeit, auf der Intensivstation und im Brandverletztenzentrum eingesetzt zu werden, davon habe ich jedoch nicht gebrauch gemacht, weil es mir im Saal so sehr gut gefallen hat. Darüber hinaus bekommt man mehr gezeigt und darf schwierigere Intubationen/Einleitungen übernehmen oder Punktionen/Zugänge legen, je mehr man Erfahrung und Geschick zeigen kann. Das ist bei baldiger Rotation nur bedingt möglich. Generell ist zu sagen, dass man keinem Mentor zugeteilt ist, wie es in anderen Kliniken üblich ist. Da man aber als PJler völlig frei entscheiden kann, in welchen Saal man gehen kann, hat man die Möglichkeit, sich seinem "Lieblingsanästhesisten" anzuschließen. Dienstbeginn ist 7:30 Uhr mit der Besprechung des OP-Planes und Zuteilung der Anästhesisten auf die OP-Säle. Dann gehts in den Saal und endet, wenn das Programm des jeweiligen Saales abgearbeitet ist, oder man geht in den nächsten Saal oder man wird nach Hause geschickt. durchschnittliches Dienstende: 15:15-15:30. PJ-Weiterbildungen sind zentral organisiert und finden für alle PJler des Krankenhauses statt, dafür darf man jederzeit gehen. Man darf an Notarzteinsätzen teilnehmen. Diese dauern 24h und man sieht einiges. Insbesondere bekommt man einen Eindruck von den Vielfalt (und sehr häufig auch von der Einfalt) unserer Gesellschaft. Das ärztliche Personal ist größtenteils sehr freundlich und lehrwillig. Fragen werden meist gern und ausführlich beantwortet. Insbesondere kann man praktisch lernen und es wird nicht so theoretisiert. Die Anästhesieschwestern sind überwiegend sehr nett und ruhig (das ist insbesondere am Anfang wichtig, wenn man die Handgriffe noch nicht gleich beherrschen kann), ein paar negative Beispiele gibt es natürlich immer. Manche hätten halt gern selber Medizin studiert und lassen einen den Sozialneid auch deutlich spüren. Da hilft es, sich bei Erstkontakt höflich, freundlich und zügig vorzustellen. Bei der Größe des Teams vergisst man sehr schnell, wem gegenüber man sich bereits vorgestellt hat und wem noch nicht. Egal, trotzdem vorstellen, notfalls ist es eben das 2. oder 3. Mal. Größtenteils ein super freundliches Team. Ein wahres Kontrastprogramm stellt der Umgang mit den PJlern und Assistenten mancher chirurgischer Kliniken dar. Da kann man sich über die Anästhesieseite sehr freuen. Ich habe in der Zeit sehr viel gelernt, insbesondere viel anästhesiologische und notfallmedizinische Grundlagen. Ich würde jederzeit wieder dort hin gehen.

Bewerbung

Herr Kullmann, Referat Lehre, Uniklinikum Leipzig
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