PJ-Tertial-Bericht am Klinik St. Pirminsberg

Psychiatrie

Pfaefers, Schweiz · 8 Wochen · Station Akut · 05/2016 – 09/2016

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca. 900

Erfahrungsbericht

Super schönes Tertial! Das gesamte Team ist freundlich, hilfsbereit, engagiert (Leitende Ärzte, Oberärzte, Assistenten, Pflege, Caféteriapersonal, Reinigungskräfte... einfach alle)! Ich hab das gesamte Tertial auf einer der beiden allgemeinpsychiatrischen Akutstationen verbracht, aber immer mal wieder auch auf anderen Stationen (z.B. Entzug) auszuhelfen und vieles zu sehen und zu lernen. Die Einarbeitung war schnell und problemlos, sodass man sich schnell ins Team integrieren und selbstständig Aufgaben übernehmen konnte. Auf der Station (ca. 15-20 Patienten) gab es 2 Assistenzärzte und einen Oberarzt/Leitenden Arzt, was die Arbeit recht entspannt gemacht hat, da Aufgaben gut verteilt werden konnten. Etwas chaotisch wurde es nur für 2 Wochen, als einer der Assistenten schon nicht mehr gearbeitet hat (und die neue AA noch nicht angefangen), der andere Assistenzarzt im Urlaub war, genauso wie der Oberarzt :D Ich war dann mit dem Oberarzt der anderen Akutstation, der dann beide parallel betreut hat, quasi alleine. Das war zwar ziemlich arbeitsintensiv, aber eine super Gelegenheit, bei der ich sehr viel lernen konnte. Danach war es fast langweilig als wieder alle Assistenzärzte da waren :D Für gemeinsamen Morgenkaffee, Mittagessen, Eis, etc. bleibt eigentlich so gut wie jeden Tag Zeit. Mit dem Gehalt von ca. 1100 CHF kommt man einigermaßen aus (300,- gehen fürs Personalzimmer ab), es bleiben also zwischen 150 und 200,- pro Woche zum Leben (das braucht man in der Schweiz aber auch locker). Freizeitgestaltung kam auch nicht zu kurz, es gab Pokerabende, Pizza essen, Fussball schaun, Kneipenbesuche etc. mit vielen netten Kollegen. In den vier Monaten waren auch noch mehrere andere Unterassistenten in der Klinik (als Famulanten). Arbeitsbeginn ist um 8 Uhr mit dem Morgenrapport, danach gehts noch in die Cafeteria mit den anderen Assistenzärzten. Danach Aufnahmen/Stationsarbeit, etc. was eben grade ansteht, bzw. Montags Visite. Mittags gehen die Ärzte wieder gemeinsam Essen, auch für einen Kaffee im separaten Erholungsraum (gratis) ist meistens Zeit. Um 12:45 Mittagsrapport mit der Pflege, Sozialdienst, etc. auf der Station und anschliessend die noch anfallenden Aufgaben (Telefonate, Untersuchungen, Patientengespräche). Offiziell Feierabend ist gegen 17 Uhr für Unterassistenten, sollte mal länger zu tun sein sammelt man eben ein paar Überstunden, die man dann aber wieder ausgleichen kann mit früher gehen, freien Tag nehmen etc. Für PJ-ler gab es auch 7 Urlaubstage. Die Umgebung ist schön und perfekt geeignet zum Wandern, allerdings ist Pfäfers ein seeeehr überschaubarer Ort und der einzige Dorfladen hat nur das allernötigste. Es empfiehlt sich mit dem Auto anzureisen, dann ist man flexibel und schnell in Bad Ragaz, wo es alles gibt was man so braucht. Alternativ fährt stündlich ein Bus hin und zurück, allerdings nur bis 20/21 Uhr abends. Wer sich mal verwöhnen lassen möchte, sollte sich die Therme in Bad Ragaz zu Gemüte führen und anschliessend in einem der Top-Restaurants im Grand Resort ein leckeres Menü essen (allerdings natürlich gesalzene Preise-lohnt sich aber).

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