PJ-Tertial-Bericht am DRK Krankenhaus Neuwied

Kardiologie

Neuwied, Deutschland · 8 Wochen · Station B · 03/2016 – 05/2016

Veröffentlicht am

2.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Die Kardiologie des DRK-Krankenhauses Neuwied ist eine fachlich sehr gute Abteilung. Hauptfokus ist ohne Frage das Katheterlabor, wo täglich viele Koros, wöchentlich EPUS, PV-Ablationen laufen. Die Oberärzte und einige der Assistenten, die dort tätig sind, erklären viel, ebenso die Pflegenden im Katheterlabor. Das ist einer der Bereiche, wo hier echt viel zu lernen ist. Durch die hohe Anzahl der Untersuchungen und Interventionen im Katheterlabor, sind diese auf hohem Niveau (soweit ich das beurteilen kann). Es wird momentan ein weiteres Katheterlabor gebaut. Ebenfalls gut ist es, in die einzelnen Funktionsbereiche reinzuschauen. Kennenlernen von Schrittmacherabfrage, Bronchoskopie, Ultraschall-Untersuchungen sowie Kardioversion ist zahlreich möglich. Ultraschall sowie Kardioversion unter Aufsicht auch durchzuführen. Auf den Stationen selbst ist ein hoher Durchlauf von PatientInnen, sodass hier kaum Zeit war, um mir Sachen zu erklären. Ich war oft lange mit Blutentnahmen (teilweise bis 25 Stück morgens) und Braunülen legen beschäftigt, teilweise noch bis nach der Visite. Oberarztvisite ist einmal die Woche, auf den Stationen außer der privaten gibt es keine Chefvisite - was ich bisher nicht kannte und auch nicht gut finde. Ich habe danach - für kurze Zeit - Patienten eigenständig aufgenommen, durfte ein Zimmer selbstständig betreuen, Kurven führen, Untersuchungen anmelden, Artbriefe schreiben, Visiten selbstständig führen. Durch Urlaubszeit und viele Krankheitsfälle, haben die zuständigen ÄrztInenn auf der Station oft gewechselt, sodass hier leider für mich keine Kontiunuität dawar. Ich habe dann aus Interesse morgens an der Visite auf der kardiologischen Überwachungsstation teilgenommen, wo ich bei einem sehr netten Assistenten und einer sehr netten Oberärztin viel lernen konnte. Es gibt hier auf jeden Fall einiges zu lernen, aber es bedarf einer guten Portion Eigeninitiative und die Fähigkeit Lehre einzuforden. Fächerübergreifender Unterricht für die PJ-Studierenden täglich angesetzt, findet etwa zu 2/3 der Fälle auch statt. Unterrichtet werden: Chirrugie, Innere, Labormedizin, Radiologie, Gyn. Dienste - gegen Bezahlung - mitzumachen ist jederzeit möglich. Unterkunft: Zimmer wird möbliert gestellt. Aber OHNE Wlan! Das Wohnheim selbst ist ein altes, leider etwas verranztes Gebäude - auch hier ist Eigeninitiative gefragt, damit es gemütlich wird.

Bewerbung

über die Uni selbst.

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