PJ-Tertial-Bericht am St. Vincenz-Krankenhaus

Neurologie

Paderborn, Deutschland · 8 Wochen · Station B4, F4, A5 Sroke Unit · 03/2016 – 06/2016

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400,00
Gebühren
0,00

Erfahrungsbericht

Vor dem Tertial im St. Vincenz Krankenhaus hatte ich keinen praktischen Bezug zur Neurologie . Die vier Monate im Team von Prof. Postert haben mir einen unerwartet tiefen Einblick in das spannende Gebiet der Neurologie geboten. Direkt vom ersten Tag an, nachdem die Formalitäten erlegit waren, wurde man herzlich begrüßt und freundlich in das Team aufgenommen. Die ersten Wochen verbrachte ich auf einer Normalstation, in der es einen bunten Mix der gängigen Neurologischen Krankheitskomplexe wie Multiple Sklerose, Parkinson, Mirgäne, Epilepsie zu visitieren gab. Vom Assistenzarzt über das Pflegepersonal bis hin zum Sozialdienst herrschte stehts eine angenehme und positive Grundstimmung, was nachhaltig zum Wohlfühlfaktor beigetragen hat. Angenehm in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass man keine Blutentnahmen machen muss (jedoch stets machen kann, wenn man dies wünscht). Ab der zweiten Woche konnte ich dann eigene Patienten betreuuen, was heißt Untersuchungen anmelden, Vorstellen in der Rötgenbesprechung, Arztbriefschreiben - stets unter guter Supervision von Assistenzarzt und Oberarzt. Interessant für alle, die wie ich auch praktische Dinge tun möchten: Um die Lumbalpunktion kommt man in der Neurologie einfach nicht drum herum. Bereits von Anfang an, habe ich unter Anleitung Punktiert und durch zahlreiche Wiederholungen an Sicheheit gewonnen. Im Anschluss an den Stationsaltag ging es in die Notaufnahme. Hier kann es manchmal ein wenig stressig werden, jedoch bringt es einen wirklich viel, wenn man die Patienten selbst aufnehmen und erste Therapiemaßnahmen in die Wege leiten kann. Da die Neurologie die einzige im Kreis Paderborn ist, und z.T. auch noch über die Kreisgrenzen Patienten aufnimmt, sieht man hier wirklich viel und ein bunt gemischtes Bild (Intrazerebrale Blutungen, Schlaganfälle, Epileptische Anfälle aber auch weniger dramatische Krankheitsbilder wie Schwindel oder Migräne zählen dazu). Außerdem absolvierte ich einen Teil des PJs auf der Stroke Unit und in der Funktionsabteilung (VEPs, MEPs, Doppler usw.) sowie in der Botox-Sprechstunde. Alles in allem hat mir die Zeit im Vincenz außerordentlich gut gefallen. Ich kann nur jedem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt, Neurologie zu werden, oder einfach das Fach besser kennenlernen möchte, das Vincenz mit in die engere Wahl zu nehmen.

Bewerbung

Bewerbung geht über die Uni Göttingen. Infos / Fristen gibt es hier: http://www.med.uni-goettingen.de/de/content/studium/912.html

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