PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Starnberg

Allgemeinchirurgie

Starnberg, Deutschland · 16 Wochen · Station 3/4 · 08/2007 – 12/2007

Veröffentlicht am

3.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Erfahrungsbericht

Contra: - man ist teils von früh bis spät nur Hackenhalter - wird teils auch für OPs von Belegärzten zum Hackenhalten eingeteilt, die oftmals, diplomatisch gesagt, ein nur reduziertes Interesse daran haben einem neben dem Hackenhalten auch etwas beizubringen. - PJ-Fortbildungen finden zwar im Haus statt, aber man hat oftmals gar keine Zeit hinzugehen, da man noch/wieder im OP steht! - Oberärzte/Fachärzte sind schon sehr spährlich in ihrer Motivation dem PJ etwas beizubringen. - Hab im PJ spannende chirurgische Fälle gesehen, ja, aber praktisch chirurgisch viel gelernt (außer Hackenhalten) NEIN! - Nahtkurs oder auch mal spontane Aufforderung des Operateurs zur Hautnaht am Ende gibts nicht! - Stimmung in der Abteilung nicht gerade gut! Pro: - Man "sieht" viele OPs, Betonung liegt auf sieht, da man sehr viel im OP als Hackenhalter gebraucht wird (billig Arbeitskraft eben!) - Chefarzt ist zu den Studenten sehr nett und bemüht, während den OPs auch einiges zu erklären! Er ist in der Hinsicht aber leider der Einzige! - Dienste (freiwillig) werden bezahlt! - OP-Pflegepersonal ausgesprochen nett zu Studenten, ebenso ein Großteil der Schwestern auf Station! - Mittagessen umsonst (wenn man nicht im OP Hacken hält) Fazit: Für diejenigen, die chirurgisch sehr interssiert sind und später auch Chirurg werden möchten: Sucht Euch etwas anderes - hier lernt man chirurgisch-praktisch meiner Ansicht nach deutlich zu wenig! Ich weiß, dass es deutlich besser geht!
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