PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Duesseldorf

HNO

Duesseldorf, Deutschland · 8 Wochen · Station ZN21 · 05/2015 – 08/2015

Veröffentlicht am

3.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 5
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
PJ Geld des UKD

Erfahrungsbericht

Der PJ-Alltag ist sehr stressig. Man ist die eine Hälfte des Tertials auf der Station, die andere Hälfte in der Ambulanz. Die Abteilung ist leider ziemlich unterbesetzt, weshalb die Lehre fast komplett unexistent ist. Dafür arbeitet man auf Station den Assistenten zu. Morgens hauptsächlich Blutabnahmen, Vigos, Verbandswechsel, Organisation. Vormittags Patientenaufnahmen im Affenzahn damit noch Zeit für ein Mittagessen bleibt. Nachmittags werden dann die Patienten den Oberärzten vorgestellt und im Anschluss alles erledigt was noch liegen geblieben ist. Auf Station konnte man so gegen 4 Uhr gehen, ständig wurde man aber angehalten noch hier und da zu helfen. In den OP kam man regelmäßig zum Haken halten zum Einsatz. Hier haben die Oberärzte auch viel erklärt, wenn man Interesse gezeigt hat. In der Ambulanz konnte man eigene Patienten ansehen und betreuen, die man dem OA später vorstellen sollte. Leider war dieser nur selten anwesend, sodass es häufig vorgekommen ist, dass die Patienten erst nach 5 Stunden vorgestellt werden konnten, wobei die Patienten der Assistenten immer Vorrang hatten..was ich nicht verstanden habe, da die Patienten die von Studenten untersucht wurden, ja genauso lange gewartet haben... Man kann in der Abteilung mit sehr viel Arrangement und Vorkenntissen sicherlich punkten. PJ-ler die später gerne an einer Uniklinik HNO machen möchten und das auch zeigen werden sicher belohnt. Für alle die die aber noch nicht so ganz sicher sind ob sie wirklich HNO machen wollen und sich das Fach im PJ einfach etwas intensiver anschauen möchten, wäre glaube ich ein anderes Haus empfehlenswerter (zB. EVK). Insgesamt wurde man einfach wie eine billige Hilfskraft behandelt. Studientage gab es keine. Mittagessen war eher eine Seltenheit. In den andern beiden Tertialen war es auch stressig (das ist ja auch völlig normal), trotzdem gab es dort Ärzte die einem was erklärt haben und sich auch mal bedankt haben. Sowas ist meiner Meinung nach auch im PJ wichtig um motiviert zu bleiben.
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