PJ-Tertial-Bericht am Spital Frutigen

Allgemeinchirurgie

Frutigen, Schweiz · 8 Wochen · Station Orthopädie und Chirurgie · 03/2016 – 06/2016

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
875

Erfahrungsbericht

Es handelt sich um ein kleines Spital unterhalb vom Skigebiet Adelboden/Lenk. Es gibt in dem Spital ca. 40 Betten mit folgenden Stationen: Innere Medizin, Chirurgie und Gynäkologie. Insgesamt ist das Leben im Spital sehr beschaulich und angenehm. Es ist familiär, denn jeder kennte jeden und so macht das Arbeiten viel Spaß. Durch die kleine Größe des Hauses kann natürlich nicht so viel Vorgehalten werden wie in einem Universitätsklinikum, aber es ist immer möglich eigene Patienten zu betreuen oder aktiv im OP mitzuwirken. Da kommt es ein bisschen auf die Initiative an. Man wird keine speziellen Sachen sehen können, aber um einen Einblick in die allgemeine Chirurgie zu erlangen, war es genau richtig. In der interdisziplinären Notaufnahme kann man sich selbstständig um Patienten kümmern und je nach dem kleine Wundversorgungen oder Nähte durchführen. Wenn man sich eher verkrümeln will, ist dies natürlich auch möglich. Das besondere ist, dass man viele verschiedene Dinge sehen kann (auch mal eine Geburt oder eine Sectio). Der Pflichtteil kommt meist ab 14 Uhr, wo Patienten zu Nachkontrollen einbestellt sind. Das sog. Ambulatorium muss man vorbereiten, die Patienten vorstellen und dann Fäden ziehen, Wundversorgungen durchführen, Untersuchungen anmelden oder Anschlusstermine organisieren (lassen). Danach ist Feierabend. Das hängt natürlich davon ab, wie gut man dann eingespielt ist, aber meist kann man bis 17 Uhr fertig sein. Zu den allgemeinen Sachen wurde bereits viel gesagt: das Zimmer (sehr schön und recht preiswert), das Essen und die Lage. Die Pikettdienste müssen unter den PJ-Studenten verteilt werden. Man muss innerhalb von 20-30 min im Spital sein, kann also getrost etwas draußen machen. Lange Touren sind natürlich eher nicht möglich. Am Wochenende hat auch jemand Dienst und da MUSS man im OP helfen und KANN in der Notaufnahme helfen (hier kann man weitestgehend selbstständig arbeiten und lernt viel). In der Nacht wurde ich nie aus dem Bett gerufen. Ich würde wieder in Frutigen PJ machen, aber als Assistenzarzt wäre mir die Lernkurve etwas zu flach.

Bewerbung

Ca. 1,5 Jahre, aber auch immer kurzfristig über Dr. med. Peter Häfliger (peter.haefliger@spitalfmi.ch) möglich.

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