PJ-Tertial-Bericht am Hopital Erasme
Chirurgie
Bruessel, Belgien
·
8 Wochen
·
Station Orthopaedie und Traumatologie
·
05/2016 – 07/2016
Veröffentlicht am
3.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
6
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
2
Unterricht
6
Betreuung
6
Freizeit
5
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Die meiste Zeit habe ich im OP verbracht - Naehen durfte ich zwar ab und zu mal - mehr aber auch nicht. Die Rolle des PJ besteht ungefaehr in der einer OP-Schwester - also Instrumente anreichen - in den Famulaturen in Deutschland kann man ungefaehr das gleiche machen. Arztbriefe kann man auch schreiben. Die Arztbriefe im Hôpital erasme werden so erstellt, das man von angegeben Aufnahmegrund, Diagnosen, OP-Methode, Medikamenten ... das passende auswaehlt - also keine Texte selber schreiben - das ist zwar einfach, aber extrem langweilig und zeitaufwendig.
Es gibt einen Piper fuer die PJ-ler, den zwischen 8 und 17.30 immer jemand haben muss, also anwesend sein muss. Dreimal die Woche ist Fruehbesprechung um 7.30. Wenn man der einzige PJler ist - hat man ist man also von 7.30 bis 17.30 in der Klinik. Ich war 4 Wochen alleine und bin einfach gegangen, wenn nichts mehr auf dem OP Plan stand. Wenn es davor einen Notfall gibt, steht man Auch bis 22 Uhr im OP. Mit meinen zwei Mit-PJlern habe ich keine guten Erfahrungen gamacht: haeufig sind sie nicht gekommen und haben dann angeblich Arztbriefe zusammengestellt - die dann aber nicht gemacht waren. Im OP erschienen sind sie nur wenn es absolut notwendig war und an gemachte Absprachen(z.B. an welchen Tagen sie kommen) haben sie sich nicht gehalten.
In der Ambulanz kann man Auch Aerzte begleiten - eigene Patienten voruntersuchen ist nicht wirklich drin. Die Patienten haben eigentlich schon alle schon eine Diagnose - es ist also nicht wie in der deutschen traumatologischen Ambulanz, dass die Patienten mit kleinen Traumen, in diese Arbeitsbereich Fallen - hierfuer ist ein PJ in der Notfallmedizin noetig.
Insgesamt haben hat mich vor allem die Zusammenarbeit mit anderen PJ gestoehrt und das man absolut keine eigenverantwortlichen oder praktischen Taetigkeiten lernt. Je nach Operateur wird man im OP net behandelt oder es wird eben nur rumgemotzt. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der Orthopaedie - kaum auf der Traumatologie - diese Fachrichtungen sind in Belgien eine. Es war insgesamt wuerde ich sagen nicht wiklich schlimm - aber gelernt habe ich nichts.
Die Belgier sind aber sehr nett und an den Wochenende bin ich oft ans Meer gefahren. Im Huis van het nederlands kann man fuer 30 Euro niederlandisch Kurse besuchen.
Bewerbung
Bewerbung ueber eine mail das scecréteriat scientifique des Hôpital Erasme 9 Monate vorher
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.