PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital St. Gallen

Innere

St.Gallen, Schweiz · 8 Wochen · Station Hämatoonkologie, Rheumatologie, Notfallstation · 11/2015 – 01/2016

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca. 1200
Gebühren
Unterkunft ca. 300 EUR pro Monat, Essen im Schweizer Vergleich sehr gut und fair vom Preis.

Erfahrungsbericht

Der erste Monat auf der Hämatoonkologie war eine zufällige Zuteilung und extrem positive Überraschung. Eng betreut durch zwei sehr erfahrene Assistenten habe ich hier sehr viel gelernt und würde den Monat nicht missen wollen. Hiemit kommen wir schon zu zwei Punkten, welche mir am KSSG extrem gut gefallen haben: - Ein super Team von sehr Teaching-Interessierten Assistenz- und Oberärzten, die mir gerne und viel beibringen konnten - Eine tadellose Organisation des Tertials mit Rotation in Verschiedene Bereiche: Allgemeine Innere, Pneumologie, Kardiologie, Rheumatologie, Hämatoonkologie, Notfallstation, Nephrologie, etc. (ich konnte hier auch Wünsche anbringen). Neben meiner Arbeit im Alltag auf den verschiedenen Stationen wurden reihenweise Fortbildungen angeboten (teilweise nur für Unterassistenten, aber meistens für alle inklusive der Chefs), die man fakultativ besuchen konnte. Da die Qualität der Fortbildungen wirklich sehr hoch war, war das Interesse dafür unter sämtlichen Ärzten sehr gross. Pro Tag habe ich somit im Durchschnitt ca. >1h Fortbildung genossen, was ich in dieser Qualität und Frequenz sonst nie mehr erlebt habe. Dafür war insbesondere in meinem zweiten Monat auf der Rheumatologie viel Zeit. Der dritte Monat auf der Notfallstation war vom Lern-Profit gesehen über mein gesamtes praktisches Jahr ein absolutes Highlight. Egal welchen Berufsweg man später einschlagen möchte, das hier erworbene Wissen ist Gold wert. Im Hinblick auf das Staatsexamen genau so wie für den späteren Berufsalltag. Betreuung eigener Patienten war hier schnell möglich. Fragen wurden stets beantwortet und was mir besonders gefallen hat: Die Wertschätzung für die Arbeit der Unterassistenten war extrem hoch, was ich nicht nur an der tadellosen Integration ins grosse Notfallteam gemerkt habe, sondern auch daran, dass sich immer wieder verschiedene Oberärzte Zeit für 1:1 Teaching über Themen meiner Wahl genommen haben. Wo ich auch war, das Team war nett und sehr hilfsbereit. Die Ausbildung für alle war ausgesprochen gut organisiert. Die Zeit im Wohnheim war immer lustig und der Arbeitsalltag machte über weite Strecken hin viel Spass. Das gemeinsame Mittagessen war lecker und das ganze Arbeits- und Lernklima sehr angenehm. Über die stellenweise ein bisschen mühsamen IT-Programme kann man da locker hinwegsehen, zumal das andernorts ja auch nicht besser ist. Als Stelle für Innere Medizin kann ich St. Gallen somit wärmstens empfehlen und würde das auch für mich jederzeit wieder so planen.
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