PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Passau

Chirurgie

Passau, Deutschland · 8 Wochen · Station v.a. Unfall- und Gefäßchirurgie · 07/2015 – 10/2015

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

In der Chirurgie rotiert man durch ca. 3 der folgenden 4 Bereiche: Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Allgemeinchirurgie und Herzchirurgie. Die Einteilung wurde bei uns am 1. PJ-Tag vorgenommen und persönliche Interessen wurden soweit möglich auch berücksichtigt. In der Unfallchirurgie begann der Arbeitstag mit der Morgenbesprechung. Zu den täglichen Studenten-Aufgaben zählten neben der Assistenz im OP auch Blutentnahmen, Teilnahme bei der Visite, Entfernen von Klammern / Fäden und der Wechsel von Verbänden. Während ich in der Unfallchirurgie war, konnten wir uns die Aufgaben gut aufteilen, da viele PJ-Studenten und Famulanten auf den Stationen 36 und 46 waren (insgesamt ca. 5 Studenten für beide Stationen zusammen, was scheinbar nicht immer der Fall ist...). Sowohl die Ärzte als auch das Pflegepersonal war sehr nett und sie integrierten uns Studenten gut ins Team. Bei Visite durfte man jederzeit Fragen stellen und je nachdem, wie viel Zeit die Ärzte hatten, erklärten sie manchmal zwischendurch auch von sich aus etwas. Wenn die Aufgaben auf Station erledigt waren, durften wir auch jederzeit in die Ambulanz gehen. Der Arbeitstag dauerte von 7.30 Uhr bis ca. 16.15 / 16.30 Uhr. Ab und zu fragten wir aber auch, ob wir etwas früher gehen dürfen (wenn auf Station die Arbeit erledigt war und es auch in der Ambulanz nichts mehr zu tun / zu sehen gab). In der Visceral- und Gefäßchirurgie war die Atmosphäre nicht so "studentenfreundlich", man durfte beispielsweise auf Station 14 nur an der Visite teilnehmen, wenn vorher alle Blutentnahmen erledigt waren (Arbeitsbeginn um 07.15 Uhr, Visite zwischen 07.15 Uhr und 08.00 Uhr, oft 20 Blutentnahmen...). Deshalb war dort der Lernerfolg nicht so gut wie in der Unfallchirurgie. Das Team war allerdings ebenfalls sehr nett und hilfsbereit! Insgesamt kann man ein PJ-Tertial in der Chirurgie in Passau auf jeden Fall empfehlen. Allerdings ist es auch hier so wie vermutlich auch in allen anderen Kliniken - wenn viele PJler und Famulanten im Haus sind, ist es deutlich angenehmer, man kann sich die Arbeit besser aufteilen und auch mehr entscheiden, was einen interessiert und wo man mehr Zeit verbringen möchte...
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