PJ-Tertial-Bericht am Universitaets-Kinderspital beider Basel

Orthopädie

Basel, Schweiz · 8 Wochen · Station Kinderorthopädie · 03/2016 – 05/2016

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1-2 Monate - 900/ab 3 Monaten 1200 Franken
Gebühren
Sozialversicherungsbeitrag, Unterkunft in Basel (sehr variabel von 400 - 700 Fr möglich)

Erfahrungsbericht

Hallo miteinander, in diesem Bericht wollte ich euch über meinen einmonatigen Aufenthalt in der Kinderorthopädie am UKBB in Basel berichten. Es ist eines der wenigen großen Zentren der Schweiz für Kinderorthopädie. Das Spektrum an Fällen und damit einhergehenden Operationen und Terapieschemata (auch konservative) war entsprechend vielfältig. Ich durfte sowohl im OP assistieren und hier von gewöhnlichen Aufgaben wie Lagern, Hakenhalten und Absaugen abgesehen auch nähen und den ein oder anderen Schritt intraoperativ selbst durchführen (Schrauben herausdrehen oder VKB durchtrennen....). Vor allem das Üben an der intrakutanen Hautnaht war hier super! Auch die Teilnahme an den Sprechstunden war sehr interessant und vielfältig. Durch die Aufteilung in verschiedene Teams - farbkodiert - konnte man sich stets auch auf die Tage einstellen und dann entsprechend der Fälle und der eigenen Interessen orientieren. Hier haben nämlich die Teams entsprechend unterschiedliche OP- und Sprechstundentage. Man konnte Einblicke in Umstellungsosteotomien bzw auch wachstumslenkende Eingriffe, in Fälle von Patienten mit Skoliose aber auch mit Hüftdysplasie gewinnen, um nur das typischste Kinderorthopädische zu nennen. Auch die Tumororthopädie ist am UKBB ein Schwerpunkt und bietet oft sehr interessante Fälle. Auf Station musste man entsprechend die (in vielen Fällen noch kleinen) Patienten untersuchen und damit den Eintritt vorbereiten und in das PC-System einpflegen. Sowohl die Assistenzärzte als auch die Oberärzte waren immer für einen da, wenn man etwas besprechen wollte! Gelegenheit für Fragen gab es immer. Die Atmosphäre in den Teams war sehr offen und als Unterassistent wurde man als gleichgestellt behandelt und auch bei außerbetrieblichen Aktivitäten mit eingeschlossen. Natürlich sind die Patienten am UKBB teilweise noch sehr jung und im Falle der Neuroorthopädie und der Tumororthopädie oft mit einem schweren Schicksal geschlagen, was es nicht immer einfach macht. Nichtsdestotrotz kann ich ein Tertial in der Kinderorthopädie am UKBB nur empfehlen!

Bewerbung

Entweder ca 1 Jahr vorher oder sehr kurzfristig vorher (ca 2 Monate).

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