PJ-Tertial-Bericht am Kliniken Schmieder Heidelberg

Neurologie

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station H3, M0, H0 · 01/2016 – 04/2016

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Ein Tertial in den Kliniken Schmieder kann ich allen werdenden Neurologen und Neurologie-interessierten wirklich nur ans Herz legen. Von Anfang an wird man herzlich in das Team aufgenommen und integriert. Ich habe mich zum ersten Mal als Teil eines Teams gefühlt und nicht nur als einer von vielen PJlern, der Blut abnimmt und Nadeln legt. Zunächst wird man auf eine der Stationen in Phase C ( bei mir: H3-Privatstation) eingeteilt. Zu den typischen Stationsarbeiten gehören hier: Patienten aufnehmen und untersuchen, die Aufnahmebefunde und Verlängerungsanträge diktierten, Untersuchungen und Medis ansetzen und die Patienten am nächsten morgen bei der Frühbesprechung vorzustellen. Hier durfte ich von Anfang alles selbstständig durchführen. Bei Fragen und Unklarheiten stand mir immer der Stationsarzt zur Verfügung. Aber auch das ganze restliche Team inkl. Oberärzte ist wirklich sehr nett. Hier sollte man sich wirklich nicht scheuen, nachzufragen, wenn man etwas sehen oder machen möchte. Das gleiche gilt für die wirklich netten Therapeuten der Ergo- und Physiotherapie. Bei Interesse freuen sie sich, wenn man bei den Therapien zuschaut. Es gilt generell "Alles kann, nichts muss". 2-mal/wöchentlich finden Visiten auf Station statt, bei der man auch eigene Patienten vorstellt. Neben der Arbeit bleibt immer noch genug Zeit für Pausen, auch um das Team besser kennen zulernen und sich auszutauschen. Nach der Frühbesprechung bleibt meist noch kurz Zeit für einen Kaffee im Kaffeezimmer und von 12h bis 13h ist Mittagspause, an die sich alle sehr genau halten :-). Da ich selbst ein großes Interesse an der Inneren Medizin habe, bin ich dann auf die M0 gewechselt. Hier gibt es einen internistischen Facharzt, bei dem ich gut auf die Innere Prüfung vorbereitet wurde. Auf der M0 sind die Patienten insgesamt schwerer betroffen (Phase B) und man lernt einiges zum Thema Sekretmanagement, Trachelkanülenmanagement und Innere Basics. Die letzten zwei Wochen verbringt man dann noch auf der H0, der Beatmungsstation. Hier gibt es insgesamt 8 Beatmungsbetten. Je nach Stationsarzt kann man hier TKs wechseln und Patienten unter Supervision mitbetreuen. Die Rotationen werden direkt mit Herrn Brandt besprochen und kurzfristige Tauschs sind immer möglich oder werden möglich gemacht. Besonders lehrreich waren für mich die Tage, an denen meine Stationsärztin im dienstfrei war und ich in die Rolle des Stationsarztes schlüpfen durfte. Zwar gab es im Hintergrund immer eine Oberärztin oder Kollegen von anderen Stationen, die man Fragen konnte, aber bei Fragen der Patienten oder der Pflege war man der erste Ansprechpartner. Dies war für mich eine sehr gute und lehrreiche Erfahrung. Einmal wöchentlich findet PJ-Unterricht bei Herrn Brandt statt. Dieser bereitet einen wirklich sehr gut auf die mündliche Prüfung vor und er setzt sich persönlich dafür ein, dass man bei ihm geprüft wird. Das persönlich Highlight sind die beiden letzten Woche in der neurologischen Notaufnahme in der Kopfklinik. Die zwei Wochen sind sicherlich sehr arbeitsintensiv, aber auch enorm lehrreich. Hier bekommt man das ganze Spektrum der neurologischen Krankheitsbilder mit und verbessert, dass differenzialdiagnostische Denken.

Bewerbung

Über das Studiendekanat der Medizinischen Fakultät zu den regulären Fristen. Vergütung: 500€/Monat. Parkticket für 0,50€/Tag, Kleidung und Mittagessen (sehr gut) wird gestellt.
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