PJ-Tertial-Bericht am Reinhard-Nieter Krankenhaus

Innere

Wilhelmshaven, Deutschland · 8 Wochen · Station Innere Intensivstation, Notaufnahme · 12/2015 – 04/2016

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Liebe zukünftige PJler, Mein PJ-Tertial in Wilhelmshaven war wirklich gut! Es ist eine schöne Stadt mit viel Grün, Meer und hübscher Innenstadt und hat völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf. Im Klinikum herrscht eine tolle Atmosphäre für PJler. Man kommt als Student ja nun einmal viel herum und ich habe noch nie ein so familiäres Haus mit so flachen Hierarchien erlebt. Selbst mit vielen Oberärzten ist man sofort per Du. Ich war auf der inneren Intensivstation (ISIV) und der Notaufnahme. Man darf sich selbst aussuchen, wann man wohin möchte, und ist auf jeder Station herzlich willkommen als PJler. Durch meinen PJ-Kollegen und den Unterricht kann ich sagen, dass auch die Gastro wirklich gut ist. Ich habe auf beiden Stationen sehr viel machen dürfen und überall die Erfahrung gemacht: Wer etwas nicht kann, dem wird es geduldig erklärt. Misslingen ist gar nicht schlimm. Wem etwas gelingt, der erhält viel Lob. Man hat nie das Gefühl, „nur der Student“ zu sein oder die unbeliebten Aufgaben übernehmen zu müssen. Ich durfte auf den beiden Stationen ISIV und ZNA recht schnell eigenständig arbeiten und beispielsweise Arterien und ZVKs legen, Kardioversionen durchführen, eine Aszitespunktion (ISIV), Braunülen legen, Blut abnehmen, Patienten untersuchen und aufnehmen, Therapien vorschlagen und (natürlich nach kurzer Rücksprache) Medikamente verabreichen. Ansonsten kann man aber gerade in der Notaufnahme schnell wie ein Assistenzarzt mitarbeiten. Auch ansonsten wurde darauf geachtet, dass ich alles zu sehen bekomme, was in der Ausbildung interessant sein könnte wie Reanimationen im Haus mit den ISIV-Ärzten, Tracheostoma-Anlagen, Herzechos, Gastroskopien, Bronchoskopien, oder auch „Ausflüge“ in die Patho, ins CT oder ins Herzkatheder-Labor, um nur einige, wenige zu nennen! Das Mittagessen ist kostenlos und gut. Es gibt immer frischen Salat in der Salattheke und die Damen an der Essensausgabe scheinen Angst zu haben, man könne verhungern. Dem Chef ist sehr viel an seinen PJlern gelegen und obwohl wir im Winter nur zu zweit waren, nahm er oder einer der anderen Kollegen sich einmal in der Woche Zeit für (sehr guten!) PJ-Unterricht, in dem zum Beispiel interessante Fälle und/oder EKGs besprochen wurden, und auch sonst bekamen wir viele Tipps für die praktische Ausbildung. Wer Lust hat, kann mit dem Notarzt mitfahren, egal in welchem Fach man sein Tertial macht. ISIV: Tag von 7.30Uhr bis 16-17Uhr. ZNA: 7.30Uhr bis 16Uhr. Während der Kontakt zur Pflege auf der ZNA sehr gut ist, rangiert er auf der ISIV je nach Person leider von wunder- bis furchtbar, daher die Note.

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