PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bogenhausen
Endokrinologie/ Diabetologie
Muenchen, Deutschland
·
16 Wochen
·
Station 18
·
08/2007 – 12/2007
Veröffentlicht am
3.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
4
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
4
Betreuung
3
Freizeit
4
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Vergütung
- 0
Erfahrungsbericht
Die Ärzte auf Station waren alle sehr nett, ebenso bin ich sehr gut mit dem Pflegepersonal ausgekommen...
Die Ausbildung ist allerdings ein bisschen kurz gekommen. Der Tag fing an mit viel Blut abnehmen, danach alle Aufnahmen machen, was manchmal schon recht anstrengend wurde. Die Ärzte waren meist selber ziemlich im Stress, weswegen Erklärung oft etwas kürzer ausfielen. Die täglich stattfindende Chefvisite hat mir auch nicht viel gebracht. Hier war man zum schnellen bereitstellen fehlender Befunde zuständig, Fragen wurden nicht beantwortet. Besonders negativ fand ich das Verhalten eines Oberarztes, der PJler und andere Praktikanten ohne Zögern für private (?, keine Erklärung) Studien einsetzte. Das heißt im Keller Daten abschreiben oder Extra-Blut abnehmen. Eine Beschwerde von meiner Seite wurde wurde erst mit einem cholerischen Anfall und einem folgenden privaten Gespräch über mein Fehlverhalten abgeschmettert.
Die Kurse sind eine Zusammenarbeit aus der Radiologie, der Inneren und der Klinischen Chemie. Die Kurse de KliChi finden als Block statt und waren sehr gut. Die Kurse der Radiologie waren öfter etwas langatmig (Theorie des MR) und die der Inneren haben stark in ihrer Qualität variiert. Einige Kurse sind auch ausgefallen. Dennoch ist das Angebot der Kurse alles in allem schon in Ordnung.
Das Krankheitsspektrum auf Station ist eigentlich sehr interessant, da alles, was Zucker hat, hier landet. Ebenso ist die Angiologie angeschlossen. Von vielen Thrombosen, Lungenembolien über Erysipele bis hin zu unklaren Abdomen war eigentlich alles mal da. Viele endokrinologische Funktionstest konnten wir selbst durchführen, so war doch ein guter ´learning by doing´-Effekt vorhanden.
Alles in allem ist mir die Geschichte mit dem Oberarzt bitter aufgestoßen, empfehlen kann ich die Station dennoch. Aber eher für zwei Monate, danach dann eine Rotation.
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