PJ-Tertial-Bericht am Christliches Klinikum Unna

Allgemeinchirurgie

Unna, Deutschland · 8 Wochen · Station 3A · 09/2015 – 12/2015

Veröffentlicht am

2.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
20€/Tag

Erfahrungsbericht

Mein Tertial in der chirurgischen Abteilung am Katharinen Hospital in Unna hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Es ist natürlich immer abhängig davon, was man als Student, OHNE Intention Chirurg zu werden, von seinem Tertial erwartet. Ich für meinen Teil wollte häufig im OP stehen, weil es in meinen Augen doch um einiges interessanter ist als die postoperative Betreuung auf der Station. Aber fangen wir vorne an: Ich war bei meinem Aufenthalt der einzige PJ-ler in der Chirurgie. Jeden morgen warteten Blutentnahme/Flexülen auf einen (5-15/d) - am Ende nervig, war es aber doch auch gut um ein Routine in dieser "niederen" ärztlichen Tätigkeit zu entwickeln. Anschließend klingelte das Telefon und man wurde in den OP abgerufen (täglich). Dort ging es nicht immer nur ums bloße Haken-Halten (Struma), durch den zu meiner Zeit bestehenden Personalmangel wurde ich häufig als 1. Assistent eingesetzt - auch die abschließende Hautnaht durfte man häufig (abhängig vom OA) übernehmen. Leider handelt es sich um eine rein Viszeralchirurgische Abteilung - nur ein OA macht unfallchirurgische Eingriffe (Teilnahme möglich), sodass sicherlich nicht die vollständige chirurgische Spannbreite gesehen werden kann. Auch der Lerneffekt ist nur bedingt groß, das liegt aber glaub ich grundsätzlich an dem Fach Chirurgie, weniger an dem Haus. Die OÄ waren durchweg "Charaktere", nachdem man man diesen umzugehen wusste, war die Atmosphäre aber meist ziemlich entspannt und angenehm, teilweise auch sehr witzig (v.a. in Kombination mit einigen OP-Pflegern). Durch den bereits beschriebenen Personalmangel hatte ich das Gefühl "gebraucht" zu werden, weshalb mir mein chirurgisches Tertial tatsächlich gut gefallen hat. Mittagessen (kostenlos, für Krankenhausverhältnisse sehr gut) war fast immer möglich. Eine Unterkunft wurde gestellt (hab ich nicht gebraucht, die anderen PJ-ler waren aber sehr zufrieden). Eine Rotation in die Ambulanz wäre möglich gewesen (hab ich wegen OP-Bedarf freiwillig drauf verzichtet). Ein Aufenthalt in die angeschlossene Handchirurgie kann ich zudem sehr empfehlen.
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