PJ-Tertial-Bericht am Spital Riggisberg

Innere

Riggisberg, Schweiz · 8 Wochen · Station alle Stationen · 11/2015 – 03/2016

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca 900EUR
Gebühren
keine

Erfahrungsbericht

Gesamteindruck: Im Spital Riggisberg wird man sehr schnell involviert und hat eigentlich die gleichen Tätigkeiten und bei der Pflege das gleiche Ansehen wie der Assistenzarzt, es wird einem jedoch immer über die Schulter geguckt und kontrolliert ob alles richtig und vollständig ist. Deswegen hat man, wenn man will, einen guten Lerneffekt obwohl es keinen Unterricht gibt. Das Team war super, allerdings ist momentan große Fluktuation angesagt, weswegen sich das eventuell auch ändert. Man ist sofort mit fast allen per du, ausser mit dem Chefarzt, was aber absolut okay ist. Die Pflege ist sehr nett und kompetent. Die komplette Krankenakte ist elektronisch, man braucht etwas Zeit um sich an das System zu gewöhnen, aber dann kann man sich eigentlich nichts anderes mehr vorstellen :D Einmal die Woche findet eine Fortbildung von 10-15min nach der Röntgenbesprechung statt. Einen PJ-Unterricht ersetzt diese natürlich nicht, aber manchmal ist es auch ganz gut und praxisorientiert. Arbeitszeiten: Um 7.45 beginnt die Morgenbesprechung, danach Röntgenbesprechung und anschliessend gehts erst mal zum Kaffee-Trinken. Ca um 9 wird die Visite gestartet, die dann auch mal etwas länger dauern kann. Mittagessen wird von den meisten sehr ernst genommen und ist regelmässig möglich und wird als große Pause genutzt. Dementsprechend wird's aber manchmal etwas spät bis man nachmittags heim gehen kann. Man muss sich teilweise selbst dafür einsetzen, gehen zu können, aber das ist meistens dann auch kein Problem. Im Vertrag ist festgehalten, dass man 1x/Monat einen Wochenenddienst macht, dafür bekommt man dann entsprechend Kompensationstage. Nachtdienste sind keine vorgesehen, hab ich auch nicht gemacht. Der Chefarzt ist zwar manchmal etwas hektisch, nimmt sich bei Fragen aber immer Zeit um etwas zu erklären. Es gibt im Spital zwei Stationen und was ich gut fand, war, dass man eigentlich das komplette Innere-Spektrum gesehen hat. An die Berner Sprache muss man sich erst mal gewöhnen und sich ein paar "Vokabeln" einprägen, man kommt aber nach ein paar Wochen gut in den Dialekt rein und die meisten Patienten haben auch kein Problem damit, Deutsch zu reden wenn man sie darum bittet. Unterkunft: Direkt mit dem Spital verbunden ist das Personalwohnheim, welches mit allem ausgestattet ist, was man so braucht. Einzelzimmer haben eine Gemeinschaftsküche. Dann gibt es noch Studios (wenn man zB als Paar hin kommt), die über eine Küche im Zimmer verfügen. Gehalt: Brutto verdient man 1200 CHF. Absolut ausreichend, weil man eh nicht viel Gelegenheit hat, sein Geld auszugeben ;) Das Essen, ist für das Gehalt jedoch relativ teuer mit 10CHF pro Menü, weswegen ich mir meistens etwas selbst gekocht habe am Vortag.

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