PJ-Tertial-Bericht am Spital Leuggern

Chirurgie

Leuggern, Schweiz · 8 Wochen · Station OP, div. Stationen, Notaufnahme · 10/2013 – 12/2013

Veröffentlicht am

3.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 5
Freizeit 4
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca. 1000
Gebühren
ca.230

Erfahrungsbericht

Das Belegarztsystem in diesem sehr kleinen Haus hat den Vorteil, dass man OP-technisch Einblick in die verschiedensten Fachrichtungen bekommt (Ortho, Gyn, allg. Chirurgie, Urologie, HNO, Handchirurgie), jedoch auch den großen Nachteil, dass sich niemand für die Weiterbildung der PJler/UAs verantwortlich fühlt. Man ist für die Belegärzte nur gemietetes Personal, das zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung zu stehen hat. Leider hatte der Chefarzt der Inneren, der unser Ansprechpartner sein sollte, als ich dort war seine letzten Tage vor Renteneintritt und hat sich um nichts mehr gekümmert. Dienstsystem bis zu 16 h und dann noch Bereitschaft wie im Vorpost schon beschrieben, mit nur 2 PJlern im 2 täglichen Wechsel, ein unmenschliches Pensum. Die Pjler haben außerdem nach jeder OP die OP-Tische zu putzen, während die eigens dafür eingestellten OP-Pfleger und Lagerungsassistenten rumsitzen. Einzelne Lichtblicke sind der hausinterne Orthopäde und der Urologe, sowie einzelne Schwestern der NFA sowie die Röntgendamen. Essen der Cafeteria ist sehr gut, preislich sollte man mit ca. 7€ pro Mahlzeit rechnen. Unterkunft: geräumige saubere Zimmer mit eig. Bad und Internet, Gemeinschaftsküche zeitweise etwas siffig. Zur Umgebung kann ich nicht viel sagen, hatte kaum Freizeit, meist kam und ging man im Dunkeln. Ausflug zur Hunderennbahn in ca.3 km Entfernung war ganz witzig, Einkaufsmöglichkeit in Waldshut (Dtl.) mit dem Fahrrad in ca. 8 km zu erreichen. 2 kleine Supermärkte im Ort, Preise dort schweiztypisch... Insgesamt würde ich dort nicht wieder PJ machen, habe zwar einiges gelernt, was mich persönlich weitergebracht hat, jedoch kaum chirurgisch. Ich denke nicht sehr gerne an die Zeit In Leuggern zurück, hat mich viele Nerven gekostet...

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