PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Barmherzige Brueder

Innere

Regensburg, Deutschland · 8 Wochen · Station NFZ, Kardiologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie · 11/2015 – 03/2016

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
372

Erfahrungsbericht

Vor Beginn des Tertials hatte ich eher negative Erwartungen, weil ich mich viel mehr für Chirurgie interessiere und bisher kaum spannende Erfahrungen in der Inneren Medizin gemacht habe. Dieses Tertial hat jedoch alles übertroffen! Ich war total begeistert von der Organisation und Betreuung, habe viel gelernt und hatte auch noch Spaß dabei. Gerade für diejenigen, die später in die Chirurgie gehen wollen, hat es einen großen Vorteil, so oft zwischen den Abteilungen zu rotieren, weil man so von vielen Fächern etwas sieht. Jeder Student ist 2 Wochen am NFZ eingeteilt, ich war danach mindestens 4 Wochen jeweils auf der Kardio, Gastro und Onko. Andere Kollegen verbrachten teilweise auch nur 2 Wochen auf einer Abteilung. Überall wurde ich sehr nett empfangen und betreut, konnte Fragen stellen und mitarbeiten. Je nach Abteilung waren die Möglichkeiten, selbstständig zu arbeiten, verschieden. Am NFZ konnte unter Betreuung einfache Patienten komplett sebstständig betreuen und bei anderen Mithelfen, auf der Kardiologie habe ich ebenfalls Patienten selber betreut und nebenbei die Ärztinnen mit Untersuchungsanmeldungen, kurzfristigen Blutabnahmen oder Aufnahmen unterstützt. Das Manko auf der Gastro ist der fehlende Platz im Büro, weshalb ich keinen eigenen PC hatte und auch nicht so viel selber machen konnte. Am besten gefallen hat es mir auf der Onkologie, wo ich sofort ins Team eingebunden wurde, jeden Tag mindestens 1 Patienten aufgenommen und auch mehr oder weniger eigenständig betreut habe, sowie oft Pleura-, Aszites- und Knochenmarkspunktionen machen durfte. Das Fortbildungsprogramm für Studenten ist extrem umfangreich, es gibt jeden Tag mindestens einen Kurs, darunter Radiologie, Ultraschall, EKG, nähen und Vorträge zu diversen Themen. Es ist nicht verpflichtend, daran teilzunehmen und manchmal schwierig in den Stationsalltag zu integrieren, aber absolut zu empfehlen! Beginn ist auf allen internen Stationen um 8 Uhr, am NFZ je nach Schicht um 7:30 oder 14:30. Das Ende der Arbeitszeit variiert je nach Abteilung und Patientenaufkommen zwischen ca 15 Uhr um 18 Uhr. Ich hatte überall das Gefühl, als PJler wertgeschätzt zu werden, sowohl von ärztlicher-, als auch pflegerischer Seite und bekam jederzeit Unterstützung, wenn ich sie gebraucht habe.

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