PJ-Tertial-Bericht am Siloah BESAS

Geriatrie

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station Geriatrische Rehabilitation · 11/2015 – 03/2016

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Mir hat mein Geriatrie Tertial im BESAS sehr gut gefallen. Ich war hauptsächlich auf der Station der geriatrischen Rehabilitation tätig. Hauptaufgabe der PJ-Studenten war es, jeden Tag die Patienten aufzunehmen und eine Diagnoseliste zu erstellen. Sowohl Anamnese als auch körperliche Untersuchung inkl. Neurostatus werden hier sehr ausführlich durchgeführt und im Anschluss mit Assistenzarzt und Oberarzt besprochen. Da es sich um mein erstes Tertial gehandelt hat, konnte ich von den fast täglichen Eintritten sehr profitieren und mit der Zeit immer mehr Routine erlangen. Wenn noch Zeit war, war ich auf Visite dabei oder habe andere Tätigkeiten wie z.B. Schellong Test, sonographische Restharnbestimmung, arterielle Blutgasanalysen, ABIs oder MMS/Clock Test usw. durchgeführt. Nach wenigen Wochen konnte ich auch selbst ein Patientenzimmer in enger Betreuung und Supervision durch Assistenz- und Oberarzt übernehmen. Zusätzlich bestand die Möglichkeit, ein paar Tage in der Memory Cinic, im Ambulatorium und in der Heimarztpraxis zu hospitieren. Das hat mir gut gefallen, da ich so auch einen Einblick beispielsweise in die Demenzabklärung und Gang- und Sturzsprechstunde gewinnen konnte. Ansonsten findet dreimal pro Woche ein Röntgenrapport statt, sowie einmal in der Woche eine Fallvorstellung. Zusätzlich steht jeden Donnerstagnachmittags eine Fortbildung oder ein Journal Club auf dem Programm. Ebenso lehrreich waren Studentenunterricht und Befundvisiten, auch wenn sie im klinischen Alltag leider desöfteren untergegangen sind. Die Arbeitszeiten waren täglich von 8 Uhr bis +/- 18 Uhr. Manchmal konnte es auch später werden. Spät- oder Nachtdienste muss man aber nicht machen und auch die Wochenenden hat man frei. Pro Monat gibt es außerdem zwei freie Tage. Hervorzuheben ist sicherlich auch das nette Team und allgemein die sehr angenehme Atmosphäre, nicht nur im ärztlichen Bereich. Man merkt, dass die Hierarchien in der Schweiz deutlich flacher sind als in deutschen Krankenhäuser und ich war froh, diese Erfahrung machen zu können. Wir wurden von Anfang an ausgesprochen nett aufgenommen und ich habe mich während des Tertials sehr wohl gefühlt. Was die Wohnmöglichkeit anbelangt, so besteht die Möglichkeit, im Personalwohnheim auf dem Areal zu wohnen. Die Zimmer sind sauber, recht groß und verhältnismäßig sehr preiswert. Dusche und Küche gibt es auf dem Gang. Direkt vor der Klinik befindet sich die Tramhaltestelle und man ist in 20 Minuten mitten in der Stadt. Bern selbst ist wunderschön und es mangelt nicht an Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung. Fazit: Ich hatte eine wunderbare Zeit in der Schweiz. Insgesamt habe ich im BESAS einen sehr guten Einblick in die geriatrische Medizin gewinnen können. Für das Wahlfach Geriatrie kann ich das BESAS deswegen nur weiter empfehlen.

Bewerbung

Ca. halbes Jahr vorher
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