PJ-Tertial-Bericht am Bezirksklinikum Regensburg
Kinder/Jugendpsych.
Regensburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Jugendstationen
·
02/2015 – 06/2015
Veröffentlicht am
1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Zunächst einmal: Die KJP ist ein wunderschönes Fach, das unbedingt ausprobiert werden sollte, wenn man sich dafür interessiert. Und mir hat das Tertial im Bezirksklinikum im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen.
Pro:
- Das gesamte Team ist sehr, sehr nett
- Auch der Kontakt zum Pflegeteam ist sehr gut, man wird als Kollege angesehen und nicht als "Mal wieder ein PJler"
- spannendes Fachgebiet
- als PJ sehr angenehme Arbeitszeiten, Beginn war um 08.15, offiziell ging es dann bis fünf oder so, ich bin aber öfter früher gegangen, wenn nichts spannendes mehr zu tun war.
- wenn man den richtigen "Betreuer" erwischt, kann man sehr viel über das Fachgebiet lernen und wirklich einen tiefen Einblick bekommen, auch ob man es wirklich machen möchte oder nicht
-man bekommt Geld
Contra:
- teilweise recht chaotische Organisation
- es ist sehr vom Engagement einzelner Assistenzärzte abhängig ob und was man lernt (Ich hatte da letztlich sehr viel Glück, durfte zu EInzelgesprächen mitgehen und eben am kompletten Alltag teilnehmen. Aber erst, nachdem ich selbstständig die Station gewechselt hatte. Eigenes Engagement diesbezüglich lohnt sich also. Dann war's aber wirklich toll!!)
- Prinzipiell wird man gerne vom ganzen Haus zu Blutabnahmen und körperlichen Untersuchungen gebeten. Ist ja prinzipiell nicht schlimm, hat dann aber teilweise doch genervt, wenn man eigentlich gerade was spannenderes zu tun hatte und dann der Anruf kam, man soll doch bitte in 15 Minuten in der Ambulanz eine Untersuchung machen.
- Außer Blutabnahmen und körperlichen Untersuchungen ist man aber eher passiver Teilnehmer und verbringt viel Zeit mit Mitlaufen und Zuhören (ist ja auch verständlich, ist ein sehr spezielles Fach, von dem man wenig Ahnung hat, aber das muss man mögen. )
- Es gibt keinen konkreten Unterricht, das ist aber der Tatsache geschuldet, dass es nicht viele PJler gibt.
Insgesamt hat mir das Tertial aber, v.a. aufgrund des sehr engagierten Assistenzarztes, den ich erwischt habe, sehr gut gefallen. KJP ist ein tolles Fach und ich kann ein PJ in diesem Fachgebiet nur wärmstens empfehlen!
Bewerbung
ganz normal über das Dekanat. Nicht sonderlich überlaufen, ich denke jeder, der möchte bekommt auch einen Platz.
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