PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Passau

Hämatologie/Onkologie

Passau, Deutschland · 8 Wochen · Station 42, 12 · 11/2015 – 01/2016

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Ich hatte mir für mein Innere Tertial 8 Wochen Hämato-Onkologie ausgemacht als Last-Minute-Lückenfüller, da ich woanders leer ausgegangen war. Als solches hat es seinen Zweck bestens erfüllt. Als ich ankam, stellte sich heraus, dass ich in ein Rotationsschema eingeschleust wurde und zunächst 4 Wochen Gastroenterologie hatte. Keine Ahnung, ob das eigentlich ein Versehen war, aber ich habe gleich "ja super" gesagt, weil ich Gastro auch sehr mag. Ich hatte also 4 Wochen Gastroenterologie, und 4 Wochen Onkologie. Im wesentlichen sind die Aufgaben die Üblichen: Stechen, Visite, Mittagsbesprechung, evtl. Fortbildung, evtl. Arztbriefe machen, evtl. Irgendwas punktieren. Es war in dieser Hinsicht eigentlich recht unspektakulär, und gerade die Stecherei war schon echt viel, aber ich muss sagen ich wurde zumindest nett behandelt dabei. Dienstbeginn war um 7:45, Ende um 16:00, aber wenn um 15:30 schon nichts mehr los war, was öfter vorkam, wurde man nicht gezwungen zu bleiben. Vor allem angesichts dessen, dass ich dazu noch gleich daneben im Heim einen Platz bekommen hatte, hatte ich eigentlich recht viel Freizeit, um noch an meiner Diplomarbeit zu schreiben. Fortbildungsmäßig fand ich Passau auch wirklich gut, sie haben genau das Brot&Butter-Standardprogramm: Fallvorstellungen, Nähkurs, EKG-Kurs, und das aber gut. Es ist fast jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten was, und man wird nie gehindert, hin zu gehen. Alles in Allem ein echt solides Tertial, nicht superspannend, mittelviel gelernt, aber die Organisation war einfach nur TOP, und gerade für Wiener, die 100 Extrawünsche auf 1000 Extrazetteln brauchen, ist das hier einfach ein all-inclusive-rundum-sorglos-Paket. Entscheidend war hier einfach, was ich an Organisationsaufwand und Überzeugungsarbeit NICHT reinbuttern musste, das hat das ganze richtig effizient für mich gemacht. Eines möchte ich noch sagen: Meine Vorbewerter haben der Onkologie kein gutes Zeugnis ausgestellt, weil das Klima manchmal nicht so freundlich ist, ich finde, dass das teilweise zwar schon so ist, aber gleichzeitig die Ärzte dort dafür mehr motiviert waren für Lehre, was man ihnen zugute halten muss, man durfte dort auch eigentlich mehr machen. Ich fand es auf der Onko (II Med) genau so gut, wie auf der Gastro (I Med).

Bewerbung

4 Wochen vorher bei Frau Simon in der Personalabteilung. Ich hatte innerhalb von Stunden(!) die Zuteilung, das Training Agreement, und einen Heimplatz.

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