PJ-Tertial-Bericht am Neurologische Akutklinik Bad Zwesten

Neurologie

Bad Zwesten, Deutschland · 8 Wochen · Station Akutklinik · 09/2016 – 12/2016

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca. 400 Euro

Erfahrungsbericht

Der Vorteil am PJ im kleinen Bad Zwesten ist die selbstständige Arbeit, die dort gefördert wird und gelehrt wird. Als PJ-Studentin durfte ich selbstständig Patienten betreuen, 1-3 parallel, je nach dem, was man sich zutraut und wie viel noch zu tun ist. Der Oberarzt betreut die Studenten dabei sehr geduldig und zeitintensiv. Auch die anderen Ärzte der Station sind sehr nett und helfen, wenn es nötig ist. Man lernt die neurologische Untersuchung, EKG beurteilen, Radiologische Beurteilungen, Medikamente, natürlich auch Blut abnehmen und Flexülen legen, aber alles im Rahmen. Der Oberarzt legt viel Wert auf pathophysiologische Zusammenhänge, was sehr gut ist. Sehr schön sind die täglichen radiologischen Besprechungen, die gemeinsame Visite, auch wenn sich die Chafarztvisite schon mal in die Länge ziehen kann. Auch das Arztbrief diktieren ist PJ-Aufgabe, natürlich nur für die eigenen Patienten. Dies ist eine gute Möglichkeit, es zu lernen, Fragen können immer gestellt werden. Vom Lernen ist das PJ dort wirklich bereichernd. Natürlich ist es noch eine andere Sache, ob man immer mit der Art der Ärzte gut zurecht kommt. Dies war durchaus kein Problem, auch wenn ich mit manchen Dingen nicht ganz sympatisiert habe. Nun, da kommt es wohl auf die eigene Wesensart drauf an, ob man gut damit kann oder nicht. Leider ist der Ort winzig, dies war mir vorher nicht ganz bewusst. Mit Auto kein Problem, ohne Auto schon ein wenig. Die Unterkunft war völlig okay und ich habe die Freizeit dann viel für Sport genutzt. Schwimmen, wandern, joggen, Rad fahren geht dort sehr gut. Am Wochenende verzieht man sich einfach woanders hin. Die Studientage sind in der Klinik zu verbringen, nun auch das ist nicht das größte Problem. Lernen kann man dort auch gut und man findet schon ein passendes Arrangement. Alles in allem sehr lehrreich, wenn man sich auf die Abgeschiedenheit einlässt (vom Spektruk der Patientenfälle natürlich nicht mit einer Uni vergleichbar, aber das war für mich okay), und wenn man sich auf die Art der Menschen dort einlässt.
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