PJ-Tertial-Bericht am Kaiser-Franz-Joseph-Spital Wien

Innere

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station 3 Normalstationen, 1 Internistische Intensivstation, 1 Dialyse-Station, Endoskopie-Ambulanz, Nephrologie-Ambulanz, Diabetes-Ambulanz · 09/2015 – 01/2016

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650 Brutto
Gebühren
Kautionen anfänglich ~ 70 €

Erfahrungsbericht

Alles in allem war mein Innere Tertial auf der 1. Medizinischen Abteilung im Kaiser Franz Josef Spital ein sehr gutes & lehrreiches Tertial ! Abteilung: Die 1. Med ist eine relativ große internistische Abteilung mit einem nephrologischen Schwerpunkt. Es gibt 3 Normalstationen, eine Intensivstation, eine Dialyse-Station sowie eine Endoskopie-Ambulanz, eine Diabetes-Ambulanz und eine Nephrologie-Ambulanz. Einteilung: Bei 4 monatigem Tertial befindet man sich mindestens 2 Monate auf der Normalstation und dann je nach Präferenz und Möglichkeiten jeweils 1 Monat in den Ambulanzen bzw. auf der Intensiv-Station ( Meine Einteilung: 3 M. Normalstation, 1 M. Intensiv = ideal) Arbeitsalltag & Klima: Die Einbindung in das Team ist sehr gut, man wird als vollwertiges Teammitglied behandelt und je nach Engagement kann man beinahe alle Aufgaben eines Turnusarztes machen. Dabei wird die eigene Arbeit auch geschätzt, aufgrund weniger Turnusärzte wird man auf den Normalstationen auch wirklich gebraucht. Nichtsdestotrotz ist es Studenten immer erlaubt die wöchentl. Fortbildungen zu besuchen bzw. bei interessanten Eingriffen von Patienten zuzuschauen. Man wird von den Turnusärzten sowie Assistenten sehr gut in den Arbeitsalltag eingeführt, bei Interesse kann man dann auch verschiedene Interventionen unter Anleitung selber durchführen (Aszitespunktion, Pleurapunktion) Einmal pro Woche gibt es Chef-Visite, die sehr entspannt abläuft. Dabei wird patientenbezogen viel erklärt, diese Visite ist daher äußerst lehrreich. Es ist auch möglich, im Rahme der Chef-Visite Patienten vorzustellen, was gerne gesehen wird. Zur Intensivstation ist zu sagen, dass es hier ein heterogenes Patientengut gibt, zusätzlich stellt die Intensivstation auch das Herz-Alarm Team für einen Teil des Krankenhauses sowie für die Notaufnahme. Hier wird viel erklärt und man erlebt viele verschiedenen diagnostischen sowie therapeutischen Interventionen. Das Arbeitsklima der Abteilung ist insgesamt sehr gut, es herrscht ein gutes Verhältnis zwischen dem ärztlichen Personal und der Pflege. Von Seiten der Oberärzte sowie der Chefärztin wird man auch als vollwertiges Team-Mitglied angesehen, insgesamt ist der Umgangston sehr freundlich. Abschließend ist zu sagen, dass die Zeit auf der meine bisher beste klinische Erfahrung war. Mit etwas persönlichem Engagement und Interesse wird man auf der 1. Medizinischen Abteilung des Kaiser Franz Josef Spital ein sehr gutes und lehrreiches Tertial verbringen.

Bewerbung

Ich habe mich 9 Monate im Voraus beworben, aktuell gibt es jedoch einige freie Plätze, daher ist es sicher auch kurzfristig möglich.
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