PJ-Tertial-Bericht am Bezirksklinikum Regensburg

Psychiatrie

Regensburg, Deutschland · 16 Wochen · Station 11B · 09/2015 – 12/2015

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Ich habe mich mit dem Berufswunsch Allgemeinärztin für ein Tertial in der Psychiatrie entschieden, und bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Am BKR ist man als PJ-Studierende herzlich willkommen. Das merkt man schon vor dem Tertial, in meinem Fall durch ein halbstündiges Telefonat mit dem PJ-Betreuer, der einem alles erklärt, und berät, welche Station für einen passend wäre. Auch während des Tertials hatte ich immer das Gefühl, dass ich für Fragen oder Problemen immer Ansprechpartner habe. Die Arbeit selbst war tatsächlich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da ich vorher noch keine Psychiatrieerfahrung gesammelt hatte. Die Stationsabläufe unterscheiden sich sehr, von dem was man aus somatischen Häusern kennt. Auf meiner Station bestand der Alltag aus Patientengesprächen, Visiten, Untersuchungen, Dokumentation und personalinternen Besprechungen. Später mit etwas mehr Erfahrung, Betreuung eigener Patienten, und Briefeschreiben. Wenn Zeit ist, konnte ich aber auch beim nichtärztlichen Stationsprogramm mitmachen, und beispielsweise mit den Patienten zum Kegeln gehen. Da ich in meinem Tertial die einzige PJ-Studentin im Haus war, wurden nicht viele PJ-Fortbildungen durchgeführt. Ich hatte aber die Möglichkeit auf allen Stationen, in der Aufnahme, und in den versch. Spezialambulanzen zu hospitieren, wo mir überall viel erklärt wurde. Daher war es für mich nicht schlimm, keine Fortbildung zu haben.Ich hatte den Eindruck, dass jeder sich über mein Interesse gefreut hat, mir gerne Fragen beantwortet und viel erklärt hat. Außerdem gibt es jede Woche interessante Kasuistiken, und auch sonst viele hausinterne Vorträge, Fortbildungen und andere Veranstaltungen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass ich sehr viel gelernt habe, vor allem im Umgang mit, zumindest auf den ersten Blick, schwierigen Persönlichkeiten, in der Gesprächführung, und ich werde in Zukunft weniger Berührungsängste im Umgang mit psychischen Krankheiten, dem Erkennen und Ansprechen dieser haben. Ich würde das Tertial im BKR jedem weiterempfehlen, der sich für Psychiatrie interessiert, und eigentlich auch allen anderen, weil ich denke, dass der Umgang mit Ängsten, Sorgen und psychischen Problemen in jeder medizinischen Disziplin wichtig ist.

Bewerbung

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