PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Aarau

Neurologie

Aarau, Schweiz · 16 Wochen · Station Diverse · 05/2015 – 08/2015

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
Ersten drei Monate 1500 Chf, ab 4. 1800 Chf. Zusätzlich noch anteilig 13. Monatsgehalt (wie Weihnachtsgeld)
Gebühren
Zimmer: 440 Chf/ Monat

Erfahrungsbericht

Super Neurologie-Tertial!!!!! Hatte mich eher zufällig für Aarau entschieden, es aber absolut nicht bereut! Kurz zur Stadt: Für deutsche Verhältnisse eine sehr kleine Stadt, aber im Sommer sehr schön. Tolle Altstadt, Schwimmbad, Freibad, tolle Joggingmöglichkeiten, zudem kann man das Fitnesscenter vom KSA kostenlos benutzen. Man braucht auch nur 30min mit dem Zug nach Zürich oder Basel und verdient fast doppelt so viel wie dort. Zudem sind die Zimmer günstiger als in den großen Städten Unterbringung: Man wird in kleinen WGs, welche über die Stadt verteilt sind untergebracht. Zimmer schlicht aber gut eingerichtet, relativ neue Möbel, wohl alle WGs gleich eingerichtet. Meine lag direkt gegenüber vom KSA, andere sind bis zu 15min zu Fuß entfernt. Aber durch das WG-Leben findet man sehr schnell Anschluss, auch zu UHUs aus anderen Fachbereichen . Das KSA: Für schweizer Verhältnisse ein großes Haus, bietet alles außer Derma und Psych an. Alles ziemlich modern oder sehr gut in Schuss gehalten, nicht so wie an vielen heruntergekommenen deutschen Häusern. Die Neurologie: Ein tolles Team!!! Viele deutsche Ärzte, aber auch Österreicher und Italiener...und natürlich Schweizer :D Alle super nett, man wird nie von oben herab behandelt und stets voll eingebunden. Das muss einem aber bewusst sein, wenn man sich für ein PJ-Tertial am KSA entscheidet, denn 4 Monate dauerchillen ist nicht möglich. Dafür lernt man super viel, da man die Patienten effektiv eigentlich selbstständig betreut, wenn die Ärzte merken, dass man dazu in der Lage ist. Wenn auf Station Zeit war, wurden auch wichtige neurologische Krankheitsbilder durchgesprochen. Feste PJ-Seminare gab es jedoch nicht, dafür aber diverse Fortbildungen, zu welchen man als Unterassistent auch immer gehen konnte. Arbeitszeit: Los geht's morgens um 8:15h mit der Früh- und Röntgenbesprechung. Danach wird gemeinsam Kaffee getrunken und gefrühstückt. Um 12 ist Mitagspause, die in der Schweiz eine Stunde lang geht. Je nach Auslastung ist man auf Stationmeistens so um 16.00h fertig. Auf dem Notfall kann es jedoch auch mal länger gehen, wenn gerade mal viel los ist. Zudem muss man Wochenenddienste ableisten, welche man jedoch 1:1 mit einem freien Tag unter der Woche kompensiert bekommt. Ferner hat man in einem Tertail Anspruch auf 7 Urlaubstage, welche man auch gebündelt am Schluss nehmen kann. Freizeit: Im Sommer wird vom KSA ein Volleyballturnier über mehrere Wochen jeweils in der Mittagspause ausgetragen. Zudem gehen die Neurologen (sowohl Assis als auch OAs) mindestens einmal die Woche zusammen in der Mittagspause joggen, wo man sich auch als UHU gerne anschließen darf. Abends kann man in Aarau schön an der Aare sitzen und ein Feierabendbierchen trinken. Das Freibad oder wie der Schweizer sagt "die Badi" ist zwar zu Fuß ein Stück entfernt, aber es fährt auch ein Bus hin. Mit dem Zug ist man wie gesagt in 30 Minuten in Zürich, wo man alles findet, was man auch von deutschen Großstädten gewöhnt ist... nur eben in sauber und höflich;) Unbedingt anschauen sollte man sich zudem Luzern, eine wunderschöne Stadt!!! Alles in allem kann ich es wirklich jedem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt, sein Neurologie-Tertial in der Schweiz zu machen!!!!!

Bewerbung

2 Jahre vorher beworben. Geht aber wohl mitunter auch einen Monat vorher. Wohl sehr abhängig vom Tertial und wie sich dieses mit den schweizer Uni-Zeiten überschneidet.

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