PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsspital Basel

Chirurgie

Basel, Schweiz · 12 Wochen · Station Chirurgie · 07/2015 – 10/2015

Veröffentlicht am

4.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 5
Unterricht 6
Betreuung 6
Freizeit 3
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900 bei 2 Monaten/ 1200 ab 3 Monaten
Gebühren
60

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein enttäuschendes Chirurgietertial. Es besteht vor allem aus administrativer Tätigkeit und nicht-ärztlichen Botengängen. Es können Roationswünsche abgegeben werden, die aber nicht unbedingt berücksichtigt werden. Einsatzgebiete: 1. Visceralchirurgie: nettes Team, Möglichkeit im OP zu assisitieren. Ansonsten darf man einmal die Woche für den Freitag nach einer ganz genauen Liste einkaufen gehen, die Bewirtung vornehmen und anschliessend noch aufräumen. Insgesamt aber noch eine der netteren Sationen. 2. Traumatologie: KEINE Einteilung in den Op, nur administrative Tätigkeit (Anschlussbheilbeahndlungen organisieren, Hausärzte anrufen, Labore anmelden etc. bis keiner der Assistenen eine Aufgabe mehr hat) 3. Urologie: Durch den vorhandenen Personalmangel eine völlige Chaosabteilung. Ständig muss man irgendjemanden hinterher telefonieren und die Pflege ruft z.B. an weil Blätter nicht gelocht sind. Das Personal auf der Poliklinik ist nett, ansonsten macht man die Eintritte, die man auch schallt. Eigentlich keine schlechte Idee, aber ohne Anleitung und Feedback auch sinnlos. Auch muss man auf jede Aufklärung einen ausformulierten Aufklärungssatz vermerken, der elendig lang ist. Möglichkeit an Ops teilzunehmen, obwohl man da vornehmlich den Rauch absaugt. 4. Herzchirurgie: KEINE Einteilung in den Op. Patientenaufnahme und Vorstellung beim Rapport, EKG schreiben,´Drainiagen ziehen. Insgesamt eher schlechte Stimmung und wenig Teamwork. Am Besten an die Kardiologinnen und Internistinnen halten. Fortbildung: 1x s.g. Departementskonferenz. Für Studenten völlig irrelevante Themen ohne wirklichen "roten Faden". Aber es gibt Gipfeli und Kaffee danach. Pikettdienst: ca. 3-4 im Monat, KEINE KOMPENSATION. Man wird aber auch nicht so häufig gerufen. Fazit: Man bekommt auf jedenfall zu spüren eine billige Arbeitskraft zu sein. Für die fachliche Weiterbildung nicht zu empfehelen. Wer sich gerne vor dem Op drückt und Papierkram erledigt ist hier richtig. Ich war enttäuscht

Bewerbung

Ca. 1 Jahr. Bewerbung bei Frau Anne Blattner. Eigentlich ganz nett nur leider EXTREM unflexibel. Alles was nicht genau ihrem Plan entspricht ist unmöglich oder nicht durchführbar
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