PJ-Tertial-Bericht am Allgemeines Krankenhaus Hagen

Neurologie

Hagen, Deutschland · 16 Wochen · Station 9, Stroke · 11/2014 – 03/2015

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

(Da man sich an der RUB offiziell im AKH anmeldet, habe ich es auch hier einsortiert) Beim PJ in dieser Klinik gibt es eine Besonderheit. Im Johannes-Hospital gehört nur die Neurologie-Abteilung als „Lehrklinik“ zur Ruhruniversität Bochum. Offiziell ist man PJler im AKH, bekommt von dort die PJ-Vergütung und nimmt dort an den Seminaren(meist mittwochs und Donnerstags)teil. Generell hat man dadurch keinerlei Nachteile, allerdings muss man mit ÖPNV noch 20 Minuten mit dem Bus vom Hagener HBF nach Boele fahren, entsprechend muss man für die Seminare am AKH immer noch Anfahrtszeit hinzurechnen. Die ersten Wochen war ich auf Station 9, eine gemischte Station mit vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern. Am häufigsten Parkinson, PNP, Schwindel, Kopfschmerzen, andere Schmerzen/Hypästhesien, Meningitis, post-Schlaganfalls-Patienten, Epilepsie Nach einer Einarbeitungsphase übernimmt man ein eigenes Zimmer, kümmert sich um die Patienten und stellt die Patienten bei Ober- und Chefarztvisite(dienstags und Donnerstags) vor. Normalerweise werden die Blutentnahmen und Zugänge durch eine Kollegin gemacht, die dafür in der gesamten Neurologie verantwortlich ist, da sie aber nur bis mittags da ist, gehört das nachmittags(oder wenn sie krank/im Urlaub ist) trotzdem zu den PJler Aufgaben. Man kommt dort eigentlich bis auf Ausnahmen immer zum Mittagessen und kann manchmal früher gehen, da gerade gegen Feierabend oft nur noch Briefe von den Assistenzärzten geschrieben werden. Die letzten Wochen war ich auf der Stroke Unit, wo maximal 7 Patienten sind. Die Arbeit dort ist etwas anders, mehrfach am Tag ist Visite um die Patienten und die Entwicklung besser beurteilen zu können. Man wird oft tagsüber in die Ambulanz gerufen, weil ein vermutliches Zeitfenster angekündigt ist. Auf der Stroke kann/sollte man auch beim Briefe schreiben helfen, da das einiges an Arbeit abnimmt, wenn viel los ist. Wenn nicht viel zu tun ist, kann man immer in der Ambulanz vorbei schauen und bei Aufnahmen helfen. Zusätzlich kann man zB auch an der Botox-Sprechstunde teilnehmen und auch allen anderen interessanten Dingen, wenn man vorher fragt. Ich wurde auch immer zu Fortbildung und auch Betriebsausflug der Abteilung eingeladen. Zu mir hat keiner etwas wegen Diensten gesagt, weswegen ich auch nicht nachgefragt habe und mein Tertial dort ohne Dienste verbringen durfte. Im Großen und Ganzen war es ein sehr interessantes Tertial, das vergleichsweise entspannt abläuft. Die Kollegen sind nett und die meisten auch immer bereit, etwas zu erklären und freuen sich auch über die kleinste Hilfe. Die einzigen Nachteile sind die Fahrt nach Boele, die zusätzliche Anfahrtszeit für Seminare im AKH sowie das miese Essen(aber immerhin muss man es nicht bezahlen).

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