PJ-Tertial-Bericht am Ospedale Maggiore di Parma

Visceralchirurgie

Parma, Italien · 16 Wochen · Station Clinica Chirugica e Trapianti d´organo · 12/2007 – 03/2008

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 6
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Erfahrungsbericht

Die Italiener sind zwar alle sehr nett & ich wurde auf Station durchweg sehr freundlich aufgenommen & grosszügig mit Espresso & Panettone gefüttert - aber man fühlt sich halt immer als Gast, da Studenten grundsätzlich nicht in die alltägliche Arbeit einbezogen werden. Man kann, wenn man möchte, zwar durchaus Patienten untersuchen & einfache Handgriffe erledigen (Nadel legen, arterielle Blutgase abnehmen, Verbandswechsel), aber man hat kaum das Gefühl, damit wirklich jemand zu helfen, sondern das geschieht mehr, um den Studenten einen Gefallen zu tun. Wirklich einbezogen in das Team wird man nur bei sehr viel Engagement - wenn man also angibt, Chirurg werden zu wollen & sich ständig hochinteressiert dahinterklemmt. Da man keine wirkliche "Aufgabe" im Krankenhaus hat, kann man im Wesentlichen Kommen & Gehen, wie man möchte; die italienischen Studenten kamen meist gegen 8h & blieben etwa bis Mittag. In der "Clinica Chirurgica e Trapianti d´organo" werden hauptsächlich Eingriffe an Leber (Metastasenchirurgie), Magen, Pankreas & Schilddrüse durchgeführt, ferner Nierentransplantationen. Es gibt eine angegliederte "Day Surgery", die aber einem anderen Prof unterstellt ist. Dort hauptsächlich Hernien, Varizen, Abszessspaltungen, auch kosmetische Brust-OP´s.

Bewerbung

Über das Erasmus-Programm an der LMU München; in meinem Fall war der Anmeldeschluss ein knappes Jahr vor dem Tertial-Beginn. Die Uni München verlangt für die Erasmus-Bewerbung ein Sprachzeugnis auf Italienisch. Da in vielen anderen ausländischen Universitäten der Erasmus-Sprachtest jedoch grundsätzlich auf Englisch abgehalten wird (und eben NICHT in der jeweiligen Landessprache), ist das Erasmus-Personal in Parma darauf eingestellt, es überwiegend mit Studenten zu tun zu haben, die bei Ankunft kein oder nur sehr wenig Italienisch sprechen. Entsprechend werden etwaige Sprachkenntnisse positiv bemerkt, aber grundsätzlich nicht vorausgesetzt.

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