PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Neumarkt

Kardiologie

Neumarkt in der Oberpfalz, Deutschland · 16 Wochen · Station 6A, 6C · 11/2014 – 03/2015

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
370
Gebühren
150

Erfahrungsbericht

Vorab, ich war kein großer Freund der Inneren Medizin. Die Wahl ist deshalb auf Neumarkt gefallen, weil der Chef der Kardiologie (Prof. Grewe) Dozent an der RUB ist und ich bereits zwei Jahre zuvor im Blockpraktikum das Haus kennenlernen durfte. Das war auch der Hauptgrund weshalb ich das Tertial mit einem Freund aus Bochum dort angefangen hatte. Arbeitsspektrum: Ich hatte das Glück von Anfang an direkt von einem super Assistenzarzt (Dr. Obendorfer) auf der Station eingearbeitet zu werden, so dass man relativ schnell das Gefühl hatte, man wäre eher ein Kollege als "nur" PJler. Zu den Aufgaben zählten: Übernahme von eigenen Patienten Lernen der Abnahme und Auswertung von arteriellen BGAs Briefe diktieren mit vorheriger Einarbeitung Zugänge legen und Blutabnahmen Patientenvorstellungen auf der radiologischen Besprechung Tägliche Ultraschalluntersuchungen Assistenz bei der Herzkatheteruntersuchung Assitenz in der Funktionsdiagnostik Freiweillige Nachtdienste in der Notaufnahme Atmosphäre: Ich denke das Arbeitsklima war der größte Pluspunkt in Neumarkt. Das komplette Klinikum ist so freundlich gegenüber den PJlern gesinnt, dass es ab und an auch mal vor kam, dass sich der Chef einer anderen Abteilung einfach mal auf ein Pläuschchen zum Mittagessen dazu gesetzt hatte. In der Kardiologie selbst hatte man auch von Tag 1 an sofort das Gefühl, dass man sehr herzlich ins Team eingebunden war. So war zum einen fast immer ein gemeinsames Mittagessen möglich, aber genau so konnte man auch außerhalb der Klinik mit dem ganzen Team immer etwas unternehmen. Selbst die Nachtdienste haben Spaß gemacht, obwohl man nie zur Ruhe kam. Lehre: Alle Ärzte geben sich richtig viel Mühe. Egal ob die Assistenten oder Chef selbst. Lehre wurde dementsprechend sehr groß geschrieben, gleichzeitig aber auch Eigeninitiative und Engagement gefordert. Wer sich also Mühe gibt, darf relativ schnell eigenständig arbeiten. Abgesehen vom wöchentlichen Studentenunterricht, der durch die verschiedenen Abteilungen des Hauses rotiert, gab es in der Kardiologie jeden zweiten Donnerstag noch eine teaminterne Fortbildung. Unterkunft: Die Unterkunft ist direkt am Krankenhaus und erfüllt ihren Zweck. Man hat eine eigene Kochnische und ein Bad mit Dusche. Möbel und einen Kleiderschrank gibt es auch. Im Keller findet man Waschmaschinen und einen Trockner, die man gegen Münzen benutzen darf. Einen Schönheitspreis gewinnt das Wohnheim sicher nicht, aber während des PJ ist es absolut in Ordnung. Neumarkt und Umgebung: An und für sich ist es eine wirklich schöne Gegend. Man kann sehr viel in der Stadt selbst unternehmen, als auch in den umliegenden Wäldern jegliche Formen des Lauf- und Radsports betreiben. Essens- und Einkaufsmöglichkeiten gibt es genügend in Laufdistanz. Im Fitnessstudio Zeitlos, welches sich direkt in der Nähe des Krankenhauses befindet, kann man zudem auch für lediglich 4 Monate eine Mitgliedschaft unterschreiben. Super nettes Team und eine gute Atmosphäre. Im Klinikum gibt es keine Pulmo, so dass die Kardio und die Gastro sich die pulmologischen Patienten aufteilten. Dadurch hatte man noch mal ein größeres Spektrum an Krankheitsbildern zu Gesicht bekommen. Wer möchte, darf auch zwischen Kardio und Gastro rotieren, ich habe es allerdings nicht gemacht, das es mir zu gut auf der Kardio gefallen hatte. Fazit: Ich kann nur jedem, der einigermaßen teamfähig ist, die Kardiologie in Neumarkt ans Herz legen. Es hat richtig viel Spaß gemacht und man hat trotzdem sehr viel gelernt. Alles in Allem war es auch im Nachhinein betrachtet das beste Tertial.

Bewerbung

Die Bewerbung war sehr unkompliziert. In Neumarkt kann man sich noch direkt am Krankenhaus bewerben, ohne dass dies zentral über die Uni Nürnberg/Erlangen passieren muss. Die Antwort kam auch sehr rasch und überhaupt war der Kontakt mit allen Verantwortlichen absolut unkompliziert und herzlich. Beworben habe ich mich aber trotzdem bereits ein halbes Jahr im Vorraus.
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