PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Deggendorf

Neurologie

Deggendorf, Deutschland · 8 Wochen · Station Neurologie · 02/2015 – 03/2015

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Meine Zeit in Deggendorf war von klinischer Seite her wirklich sehr bereichernd. Da sich die Neurologie im Krankenhaus gerade erst im Aufbau befindet, gibt es weder eine Neurologie-Station an sich (die Patienten belegen Betten quer durch die Stationen verteilt), noch ein riesiges Ärzteteam (1 Oberarzt, 2 Assistenzärzte). Was für manche Uniklinik-Fans womöglich abschreckend klingt, waren für mich absolut positive Umstände. Die Tatsache, dass man schnell alle kennt und als vollständiges Mitglied behandelt wird, lässt einen jeden Tag gerne in die Arbeit gehen. Ich durfte viel selbständig arbeiten (Lumbalpunktionen, yeah!), war aber zu keiner Arbeit verpflichtet. Sprich, wenn ich nur zuschauen und lernen wollte, war das auch selbstverständlich. Und das mit dem Zuschauen und Lernen war hier von großer Qualität, da man das Privileg hatte, einen "eigenen" Oberarzt an der Seite zu haben. Dieser freute sich über jede Frage und erklärte ausführlich. Generell war das Team von menschlicher Seite her absolut perfekt. Ich habe mich als Studentin auf einer Abteilung noch nie so wohl gefühlt. Ich durfte sogar auf Fortbildungen mitfahren oder bei neurochriurgischen OPs zuschauen. Kurz gesagt, der Studentenstatus wird hier im positiven Sinne hochgehalten - man ist keine billige Arbeitskraft, man ist hier um zu lernen. Auch das Patientengut fand ich sehr abwechslungsreich (Insult, Epilepsie, Parkinson, ALS, Hirntumore, ...) Ich kann allen, die ein neurologisches Interesse haben, diese Abteilung nur wärmstens empfehlen! Es ist schön, wenn Mitarbeit von Studenten so geschätzt wird, wie hier. Von organisatorischer Seite: Man kann im Personalwohnheim wohnen und jeden Tag gratis in der Klinik essen (auch frühstücken). WIFI gibt es leider keines. An der Donau kann man super laufen/radfahren/inlineskaten. Auch die Stadt an sich ist sehr schön. Es gibt wöchentliche PJ-Fortbildungen.

Bewerbung

Einfach ein eMail an den leitenden Arzt, auch spontan möglich: thorsten.fortwängler@donau-isar-klinikum.de
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