PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Schwabing

Unfallchirurgie

Muenchen, Deutschland · 16 Wochen · Station 4d/e, Notaufnahme · 07/2015 – 10/2015

Veröffentlicht am

3.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 5
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

1. Stimmung: - die Pflege ist mit der hohen Anzahl von wechselnden PJler schlicht überfordert und macht sich daher auch nicht die Mühe, sich Namen zu merken; die meisten sind aber trotzdem nett und kollegial (wie es in den Wald hereinruft... ;-) ). - die meisten AÄ sind nett, kollegial und engagiert, etwas zu erklären. - die meisten OÄ sind mit Vorsicht zu genießen (kaum Lehre - auch nicht auf Nachfrage). - die Stimmung wird durch Standortsorgen getrübt. 2. Lehre: Station: - auf Station wird die Kunst der Verbandslehre von PJ-Student zu PJ-Student weitergegeben - bei Nachfragen wird man von den OÄ verwundert angeguckt - die AÄ wissen meist selbst nicht genau, wie es geht, helfen aber wo sie können; - nach der Visite wird man mit allen angeordneten Aufgaben alleine gelassen (ist ja auch kein Arzt auf Station, da alle im OP sind) -> Lehreauftrag erfüllt? Nein! Notaufnahme - hier bekommt man sehr viel erklärt, lernt nähen. - es ist aber keine Zeit, den Patienten selbst vor zu untersuchen (Ausnahme: stationäre Aufnahmen), da die Patientenversorgung (Untersuchung, Diagnostik, Therapie, Arztbrief) i.d.R. nicht länger als max. 5 Minuten dauert; es gibt keinen extra Raum, in dem die PJler selbstständig arbeiten könnten. OP: - hier ist es leider immer noch Usus, Haken und Klappe zu halten; einige Mit-PJler haben versucht, im OP Sachen erklärt zu bekommen - das hat leider in den meisten Fällen nicht funktioniert; auch nähen im OP war eine Rarität. Fazit: - die PJler sind für die Stationsarbeit, Haken halten und Blutentnahmen sowie Viggo legen da - mehr aber auch nicht. 3 Lehre: - Es gibt einen PJ-Unterrichtsplan: 1 Termin / Woche - dieser fällt aber oft aus. - Gar kein PJ-Bedside-Teaching (nur auf massive Nachfrage bei einzelnen Problemen). - keine Betreuung eigener Patienten - lag aber auch daran, dass wir zu viele PJler waren. 4. Arbeitszeiten: - Station: Mo.-Do.: 7:10 - 16:00 h / Fr.: 07:10 - 14 h - Notaufnahme: Mo.-So.: 08:30 - 17:00 h -> nur 1 PJler / Station muss Nachmittags bis 16 bzw. 17 h da bleiben (zwecks Viggos, BEs, Haken halten etc.) - Wochenende: frei - Dienste (08:30 - 17:00 h) möglich - für jeden WE-Tag gibt es 2 Tage frei als Ausgleich (1 komplettes WE ergibt somit 4 freie Tage) - Nachtdienste: gewünscht, aber keine Pflicht: 17:00 - 08:00 h - 7 Dienste alle 2 Tage -> danach 1 Woche frei. 5. Kleidung: - gestellt - aber da der Kleiderautomat fast immer leer ist, ist ein tägliches wechseln der Kleidung praktisch unmöglich. 6. Umkleiden: - eine gemeinsame Umkleide für Männer und Frauen! - nur 1 Spind (für Privatkleidung + Dienstkleidung) in schlechtem Zustand - keine Desinfektionsmöglichkeiten und keine Toiletten in Reichweite. -> Fazit: desolat! 7. Essen: - 4,50€ / Tag; nicht gerade üppig, da jede Beilage extra zählt. - Auswahl: reichlich + gut. 8. Fahrtkostenerstattung: - keine 9. PJ-Vergütung - keine 10. Lernfreitage - 1 / Woche (kann gesammelt werden) 11. Logbuch - bis jetzt keines! 12. NAW mitfahren - jederzeit möglich - man benötigt aber ein unterschriebenes Formular, welches man am 1. Tag vorlegen muss - die Termine sollten mit dem PJ-Koordinator o. Mitstudenten abgesprochen werden, da man ja auf Station fehlt... (und ohne PJler geht ja nix ;-) ) Fazit: Für nicht Chirurgie-affine PJler geeignet (viele PJler, wenig Arbeit auf Station, wenig OP); man lernt aber auch mit Engagement recht wenig. Eine Ausnahme ist hier wohl die Gefäßchirurgie. Für mich war es okay - ich wollte NA, nähen lernen und wenig OP - hat geklappt!

Bewerbung

Bewerbung: - via TUM-PJ-Büro - Schwabing nimmt unbegrenzt PJler. Vorlaufzeit - keine

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