PJ-Tertial-Bericht am Christliches Klinikum Unna

Innere

Unna, Deutschland · 12 Wochen · Station Station 4A, 5B, Intensivstation, Palliativstation · 06/2015 – 09/2015

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
20 Euro pro Anwesenheitstag (insgesamt meist circa 360-440 Euro/Monat), Urlaubstage werden leider nicht bezahlt

Erfahrungsbericht

Ein wirklich sehr gutes und lehrreiches PJ-Tertial, absolut empfehlenswert!!! Das Krankenhaus in Unna hat die ideale Größe um als PJler nicht unterzugehen aber trotzdem viel zu sehen und zu lernen. Direkt von Beginn an wurde man sehr gut ins Team integriert und bereits nach einer Woche hat man angefangen eigene Patienten in Rücksprache mit dem jeweiligen Assistenzarzt zu betreuen. In den ersten vier Wochen war ich auf der Kardiolgie eingeteilt, hier durfte ich sogar 2x Pleurapunktieren und auch mit dem Notarzt, der bei den Internisten in Unna hauptsächlich von den Kardiologen gestellt wird, mitfahren. Wer kardiologisch interessiert ist, kann auch viel Zeit im Koro-Labor verbringen, insgesamt werden jährlich über 3000 Katheteruntersuchungen in Unna gemacht, also wirklich viel zu sehen ;-) allerdings wird einem im Koro-Labor häufig nur wenig erklärt, weshalb ich dort leider nicht so viel mitgenommen habe. Die nächsten 4 Wochen war ich dann in der Gastroenterologie, dort war man besser ins Team integriert als bei den Kardiologen, vor allem positiv ist die niedrige Hierachie auch mit den Oberärzten. Selbst als PJler durfte man alle Oberärzte dutzen und auch bei Fragen jederzeit anrufen. In der Gastroenterologie habe ich die meiste Zeit ein komplettes 3er Zimmer betreut und war in der Zeit auch Ansprechpartnerin für die Angehörigen meiner Patienten und habe auch die Patienten in der Besprechung vorgestellt. Hier habe ich es meistens so gemacht, dass ich mit meinen Patienten bzw mit den Patienten meiner Assistenzärztin mit zu den Untersuchungen gegangen bin, sodass ich in den vier Wochen auch sehr viele Untersuchungen sehen konnte (Koloskopien, Gastroskopien, Bronchoskopien, Leberpunktionen, Radiofrequenzablation, Knochenmarkpunktion etc.) Anschließend war ich noch auf der Intensivstation und der Palliativstation. Die Palliativstation wird eigentlich anästhesistisch geführt, als internistischer PJler kann man hier jedoch auch für bis zu 2 Wochen reinrotieren (was eigentlich auch sehr sinnvoll ist, da man hier nochmal einen ganz anderen Umgang mit Patienten lernt und sich auch viel mehr Zeit nehmen kann). Auf Intensivstation hatte ich die Möglichkeit unter Anleitung des Oberarztes und des Intensivassistenzarzt einen ZVK und eine Arterie zu legen und auch Pleura- und Aszitis zu punktieren, zudem blieb noch genug Zeit um einen Einblick in das Thema Beatmung und Notfallmedizin zu gewinnen. Man kann auch noch in die Notaufnahme rotieren, da ich aber viele Dienste mitgemacht habe und auch in der Chirurgie viel in der Notaufnahme war, habe ich dies in diesem Tertial nicht gemacht. Fortbildungen gibt es jeden Mittwoch um 13 Uhr für eine Stunde, die auch meistens stattgefunden haben (insgesamt 2-3 mal ausgefallen), allerdings von deutlich unterschiedlicher Qualität, als ich dort war muss man vor allem die chirurgischen und dermatologischen Fortbildungen hervorheben, die immer sehr praxisorientiert waren. Und Donnerstags gibt es noch einen EKG-Kurs. Auf allen Stationen war auch der Kontakt zur Pflege sehr gut, man hat das Gefühl, dass alle zusammen arbeiten und man sich gegenseitig unterstützen egal ob Arzt oder Pfleger, mit einer Station war ich sogar mit bei einem Stationsausflug :-) Nun noch was zur Unterbringung und zum Essen: Es gibt insgesamt 2 PJ-WGs, eine ist zu Fuß circa 10 Minuten von der Klinik entfernt und die andere circa 30 Minuten zu Fuß, beide WGs sind super ausgestattet und für 4-5 Personen ausgerichtet, es gibt in jeder WG ein großes Bad und eine große Küche sogar mit Spülmaschine. Und in der Klinik kann man umsonst frühstücken und Mittag essen, ich fand es dort immer sehr lecker, man kann immer aus 3 Menüs auswählen und falls mal nichts dabei sein sollte gibt es auch immer Salat oder Wraps :-) Hier übrigens Bilder von der PJ-WG:

Bewerbung

Die Bewerbung läuft über die Uni Münster circa 1 Jahr im Voraus zu den üblichen Bewerbungszeiten. Bewerber aus Münster werden bevorzugt angenommen aber eigentlich sind auch viele Externe dabei (bei uns war es so Hälfte, Hälfte)

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