PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Leipzig

Visceralchirurgie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station A 4.1. · 01/2015 – 03/2015

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Meine PJ-Zeit habe ich, im Gegensatz zu der neuesten Bewertung, in sehr positiver Erinnerung. Ich hatte zu Beginn auch einige negative Erwartungen meine Tertialzeit am Uniklinikum zu absolvieren, merkte dann allerdings schnell, wie unbegründet diese waren. Die Arbeit auf der Station A 4.1 beginnt früh und es ist von den PJlern gewünscht zuerst die Blutentnahmen von den Transplantations-Patienten abzunehmen (da die Laborwerte oft entscheidend für die Medikamentendosierung am Morgen und somit sehr wichtig für die Patienten sind). Nachdem dies erledigt ist kann man durchaus an der Visite teilnehmen. Eine Einteilung der PJ Studenten untereinander zu den jeweiligen Operationen erfolgt im Team oder wird auch durch die Ärzte unterstützt. Das Spektrum der Operationen ist sehr groß. Wenn man interessiert und gewillt ist, erhält man einen Einblick in diverse Gebiete wie Allgemeinchirurgie (Leistenoperationen, Bauchspiegelungen, Blinddarmoperationen, Leberresektionen) , Thoraxchirurgie, Adipositaschirurgie und natürlich auch dem sehr spannenden Gebiet der Transplantationschirurgie. Insbesondere diese erfordert (wenn man dies wünscht) einen Einsatz außerhalb der üblichen Arbeitszeiten, da selbstverständlich nicht geplant werden kann, wann ein Organangebot oder eine Organentnahme erfolgt. Nahezu jeder Arzt bedankte sich allerdings für die Mithilfe und es war auch möglich an anderen Tagen diese "Überstunden" zu nehmen. Dienstschluss war in der Regel zwischen 16 und 17 Uhr, wenn man noch an der Nachmittagsvisite teilnehmen wollte. Aus Termingründen oder privaten konnte man aber jederzeit individuelle Absprachen treffen. Im Stationsalltag übernahm man auch Tätigkeiten der Organisation (Terminvereinbarung Röntgen,Koro,Gastro, Tumorboard) und das selbstständige Erstellen von Arztbriefen. In der Visite sollte man immer einen festen Patienten haben, dessen Werte und aktuelle Befunde man kennt und diesen vorstellen (was natürlich nicht immer klappte und wovor man sich als Pjler ja auch manchmal gern drückt). Auf interessante Befunde wurde man hingewiesen und durfte diese selbst am Patienten nachuntersuchen. Der PJ Unterricht einmal wöchentlich war sehr vielfältig und von sehr guter Qualität - wichtige Themen wurden übersichtlich und kurz zusammengefasst. Mit bemerkenswertem Engagement wurde ein Nahtkurs organisiert und ebenso von zahlreichen PJ Studenten anderer Stationen besucht. Zu diesem kamen auch viele Ärzte und wir durften selbstständig an echten Präperaten Nahttechniken üben, unter professioneller Anleitung. Ich habe in meinem ganzen PJ unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Manchmal gibt es klinikinterne Probleme, die das Gesamtklima beeinflussen. Ebenso ist es aber wichtig, wie sehr man sich selbst einbringt und engagiert. Oft ist es schon so, dass man durch Nachfrage und Absprache viele Dinge erreichen kann, die einen vielleicht stören oder beeinträchtigen. In den 8 Wochen meiner PJ Zeit habe ich sehr viel dazu gelernt und extrem spannende Operationen in "erster Reihe" erleben dürfen, ich habe aber auch gelernt notwendige Dinge für den Stationsalltag zu organisieren. Diese Zeit meiner Ausbildung möchte ich nicht missen. Zum Dank für die gemeinsame Zeit, die Zusammenarbeit und Unterstützung durch uns PJ Studenten hat uns das gesamte ärztliche Team zu einem sehr schönen, gemeinsamen Abschlussessen eingeladen.

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