PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Luzern

Innere

Luzern, Schweiz · 12 Wochen · Station Kardiologie, Notaufnahme, Neuro-Rehabilitaion, Privatstation, Endokrinologieambulanz · 06/2015 – 09/2015

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1250 CHF
Gebühren
Miete 368 CHF

Erfahrungsbericht

Positiv: - sehr gute Organisation (Willkommenspaket, EDV-Schulung, Einsatzpläne) - sehr freundliches Personal (von den Schwestern über die Assistenten und die Oberärzte) - regelmässige Fort/Weiterbildung morgens nach dem Rapport mit Journalclub oder ähnlichem, PJ-Seminar immer montags leider erst 17.15 Uhr, mittags häufig Fortbildungen für die Assistenten. (es gab gute aber auch wirklich unterirdische Präsentationen) - Rotationswünsche wurden in meinem Fall fast alle berücksichtigt - günstige Unterkunft wird gestellt (vgl. z.B. Zürich). Das einfache aber saubere Wohnheim liegt auf dem Klinikgelände, in 3 Minuten ist man in der Klinik. Gibt sehr viele deutsche Pjler und man findet immer jemanden um etwas zu unternehmen. - Pilatuswanderung als Betriebsausflug (Kost und Logis wurden von der Departementsleitung übernommen!) - Samstagsdienste auf den Stationen: Alle 2 Wochen, dafür Donnerstag Nachmittag kompensatorisch frei. Irgendwie stressig, am Ende aber immer lehrreich. War für mich eine gute Erfahrung auch im Bezug auf den Berufsstart. - sehr gutes Mittagessen - Allgemeininternistische Stationen mit Fachschwerpunkten: auf der Kardio liegt auch mal ein Patient mit einer Pankreatits (sorgt für etwas Abwechslung) - insgesamt sehr angenehmes Arbeitsklima: Durch die besser ausgebildeten Schwestern und den grosszügigeren Personalschlüssel sind alle die in der Kinik arbeiten weniger gestresst als in Deutschland. Der Umgangston ist freundlich und das Personal professionell. Es gibt keine Lästerattacken oder verbale Ausfälle Kollegen gegenüber. Die Leute machen einfach ihren Job. Negativ: - Lange Arbeitstage: Beginn 7.45 Uhr bis ca. 17.00 Uhr (ist natürlich alles eine Frage der Perspektive, aber es ist hier sicher nicht die Regel, dass man um 15.00 Uhr nach Hause darf) - Gemeinschaftsküche sehr spartanisch ausgestatten. Kein Backofen. Internet abends langsam. - wenig bis keine invasive Tätigkeiten möglich (einige aBGAs, gelegentlich Blutabnehmen, ich konnte leider nie eine Aszites-/, Pleurapunktion oder ähnliches machen) Fazit: Sehr empfehlenswert! Ich würde sofort wieder hin. Tipps: - Die Wohnheimzimmer kann man immer nur auf Mitte oder Ende des Monats buchen. Unter Umständen kann es sich lohnen 2-3 Tage noch woanders unterzukommen um die Miete zu sparen. - Rechtzeitig Rotationswünsche angeben. Bei uns gab es einige, die sehr unzufrieden mit ihren Rotationen waren. - die Neurologie zählt mit zur Inneren, also nicht wundern wenn man z.B. auf der Neuro-Reha landet. - Mittags in der Klinik essen gehen. Für den Preis bekommt man nirgendwo sonst so gutes Essen. - Stellt euch gut mit euren Assistenten. Man ist immer fest zugeteilt und enkommt dann nicht. Wen es gut läuft darf man mehr Verantwortung übernehmen oder mal früher nach Hause. - Nach Abzug von Miete und Sozialabzügen blieben mir ca. 780 CHF. - Fahrrad mitnehmen um leichter an den See/in die Stadt zu kommen. Zu Fuss nervt das irgendwann. - Unbedingt zumindest einmal wandern gehen ;-)

Bewerbung

ca. 1,5 bis 2 Jahre im Voraus

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