PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Rostock

Anästhesiologie

Rostock, Deutschland · 16 Wochen · Station OP, PIT 1 · 06/2015 – 10/2015

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
100

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Anästhesie und Intensivmedizin war eines der lehrreichsten und lohnensten Tertiale in meinem PJ. Ich habe jeweils 4 Wochen im Zentral-OP, auf der perioperativen Intensivstation 1 (PIT1) und im Ortho-OP verbracht. Die letzten 4 Wochen hatte ich mir zur Vorbereitung auf das Stex frei genommen. Im Zentral-OP (Arbeitszeit von 7.30 bis meistens früher Nachmittag) ist es oft so, dass man fast jeden Tag bei einem anderen Anästhesisten ist. Das kann schon mal auf die Nerven gehen, weil sie einem dann nicht so viel machen lassen. Deswegen am besten zu Ärzten gehen, die man kennt. Die OP-Säle 1 und 2 sollte man meiden (außer man möchte mal ein paar Nervenblöcke sehen), da hier die Anfänger-Assistenten arbeiten. Entsprechend darf man so gut wie gar nichts machen. In allen anderen OPs darf man je nach Vertrauen des Arztes relativ viel machen. Die PIT 1 war echt toll hinsichtlich Lehre. Die Assistenten und Oberärzte erklären mega viel. Hier beginnt die Arbeit allerdings um 6.30 mit der Übergabe, die sich durchaus 1,5 h ziehen kann. Nachmittags ist man meistens gegen 15.30 raus. Nach der Übergabe hilft man den Ärzten die Patienten zu untersuchen. Danach ist Frühstückspause. Gegen Mittag werden dann so die Sachen erledigt, die so anstehen zb ZVK, Arterie legen usw. Hier darf man auch mal selbst ran. Hier kann man sehr viel lernen. Außerdem hat die PIT 1 am Tage den Schockraum-Dienst. PJler sind meist immer willkommen mit in den Schockraum zu gehen. Dort ist es meist so, dass man sich ein stilles Eckchen sucht und zuschaut, da immer sehr viele Leute dort herum laufen und man schnell im Weg steht. Manchmal kann man auch mit anfassen. Meine letzte Rotation war der Ortho-OP (2 Säle) in der Doberaner Straße. Hier beginnt die Arbeit erst wieder um 7.30 und endet dann wenn das OP-Programm durch ist. Für PJler aber meist schon so gegen 14.00. Meistens sind hier ein Assistent, ein Facharzt und ein OA. Oft ist es so, dass man einen großen Teil der Narkose unter Aufsicht selbst machen darf. Außerdem kann man bei den orthopädischen OPs relativ viel sehen. Alles in allem: sehr nette Leute, viel Zeit für Teaching, viel praktische Lehre. Würde ich immer wieder machen.

Bewerbung

Erfolgte über das Studiendekanat der UMR

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