PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Cuxhaven

Unfallchirurgie

Cuxhaven, Deutschland · 8 Wochen · Station 1a · 05/2015 – 07/2015

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450

Erfahrungsbericht

Die Unfallchirurgische Station ist unglaublich nett. Bisher waren das die nettesten Pflegekräfte, die ich je kennengelernt hatte. Fachlich waren die meisten auch sehr gut und die Arbeit wurde einem durch die Pfleger deutlich erleichtert. Leider muss man Blutabnehmen, aber Viggos werden kaum gelegt. Nach der Frühbesprechung auf Station erfolgt die recht lange Röntgenbesprechung. Anschließend gehts meistens auf Station zum Blutabnehmen, was je nachdem welcher Arzt am Vortag auf Station Anordnungen gemacht hat, doch länger dauern kann. Das gute ist, dass ein erfahrener OA immer die Station betreut und man als PJler unglaublich viel lernen kann. Man kann sich aber im Prinzip immer alles anschauen. Der Handchirurg ist extrem gut und dabei auch noch sehr nett und lässt einen auch einiges selber machen. Der Chef fragt einem im OP immer aus, was zwar recht nervig ist, da er auch eine sehr penetrante Art an den Tag legt, allerdings lernt man dadurch auch umso mehr. Er lässt einen auch gerne mal die Schrauben versenken und die Säge schwingen. Die OP-Pflegekräfte sind auch wirklich nett und helfen einem auch immer weiter. Generell waren dort extrem viele Leute unglaublich nett. Für mich kam es nicht in Frage, in der Chirurgie anzufangen, von daher hielt sich mein Interesse doch etwas in Grenzen, aber wenn man Chirurgie machen möchte, ist so ein kleines Haus vlt. genau das richtige. Da müssen die Ellenbogen auch nicht so ausgefahren werden. In der Ambulanz konnte man seine eigenen Patienten bekommen und diese dann immer untersuchen und bei Bedarf einen Assistenten draufschauen lassen. Das übte den Patientenumgang natürlich besonders. Cuxhaven als Stadt ist überschaubar von der Größe, aber der Freizeitfaktor ist unglaublich hoch. Man kann natürlich die Nähe zum Meer nutzen und Segeln, Windsurfen oder Kiten gehen. Dann ist das Meer nur 15min mit dem Rad weg, sodass man auch einfach häufiger an den Strand fahren kann und dort in der Sonne liegen kann oder schwimmen gehen (sofern keine Ebbe ist). Neuwerk, Helgoland sind auch gut von Cuxhaven aus zu erreichen und im Umland gibt es noch Heide. Zum Fahrradfahren lädt die flache Region natürlich auch ein. Landschaftlich ist die Gegend doch irgendwie anders und hat seine Reize Jeder PJ-Student kriegt einen 4Tage-Kitesurfkurs oder Reitstunden finanziert.

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