PJ-Tertial-Bericht am Praxis

Allgemeinmedizin

Nienburg, Deutschland · 16 Wochen · Station Praxis · 05/2015 – 08/2015

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich traf die Entscheidung mein Wahltertial in der Allgemeinmedizin zu absolvieren aus folgenden Gründen: -ich wollte den Alltag in einer Praxis kennen lernen (über den Zeitraum einer Famulatur hinaus) -ich wollte das Einteilen von Krankheiten in "schlimm" oder "nicht schlimm" lernen. Letztendlich durfte ich in diesen 4 Monaten mehr lernen als jemals zuvor in meinem Studium. Die Praxis deckte mit 5 Ärzten ein sehr breites Spektrum der Medizin ab. Akkupunktur, Arbeitsmedizin, Tapen, Sono, Palliativmedizin, Psychotherapie, Patientenschulungen...jeder hatte sein Spezialgebiet. Und jeden Arzt begleitete ich einen Tag in der Woche, was mir Einblicke in unterschiedlichste Behandlungsmethoden ermöglichte. Ich hatte durchgängig eigene Patienten, die ich nach meiner Untersuchung dem zuständigen Arzt kurz vorstellte. Dieser ergänzte ggf. Behandlungsvorschläge oder beantwortete mir meine Fragen. Ich konnte die Ärzte oder gut ausgebildete Arzthelferinnen zu Hausbesuchen begleiten. Außerdem hatte ich neben den ohnehin kurzen Praxistagen am Mittwoch und Freitag an einem Nachmittag meiner Wahl frei, sozusagen einen halben Studientag. Neben meinem persönlichen fachlichen Fortschritt, den ich in dieser Zeit bemerkte, ist mir aber vor allem wichtig daraufhin zu weisen, dass ich die gesamten Monate immer von allen Seiten freundlichst behandelt wurde- innerhalb kürzester Zeit fühlte ich mich vollständig in das Praxisteam integriert. Ich konnte feststellen, dass das Hausarztleben in einer Gemeinschaftspraxis in ländlicher Gegend nicht nur Spaß machen kann, sondern auch unglaublich abwechslungsreich und erfüllend ist; frustrierte, gestresste Ärzte wie man sie oft im Krankenhaus erlebt, gab es hier genauso wenig wie ärgerliche und meckernde Patienten.
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