PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bad Hersfeld
Unfallchirurgie
Bad Hersfeld, Deutschland
·
4 Wochen
·
Station N5
·
06/2015 – 07/2015
Veröffentlicht am
4.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
4
Unterricht
5
Betreuung
6
Freizeit
4
Station / Einrichtung
5
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 300
Erfahrungsbericht
Das Tertial in der Unfallchirurgie war auf jeden Fall reine Zeitverschwendung! Der einzige Grund hierher zu kommen ist vielleicht aus finanziellen Gründen. Man bekommt eine WG- oder Wohnheimzimmer, 300€ und Essen (Frühstück und Mittagessen), zusätzlich kann man bezahlte Dienste machen.
Ich hatte mich allerdings für Bad Hersfeld entschieden da ich dachte in einem peripheren Haus eine bessere Lehr zu erhalten. Das war auf jeden Fall der größte Fehler. Ausser Blutabnehmen, Zugänge legen und haken halten konnte ich absolut nichts machen. Zudem muss man bis 17 Uhr anwesend sein, selbst wenn die OPs durch andere PJler schon besetzt sind und es auch auf Station nichts mehr zu tun gibt.
Fortbildungen finden zwar statt (von den anderen Abteilungen, Unfallchirugie fand ganze 2mal in 4 Monaten statt), allerdings kann man diese oft nicht besuchen, da man im OP eingeteilt ist.
Nachdem ich einmal die mangelnde Lehre angemerkt hatte, wurde mir vom Chefarzt entgegnet, dass wir uns nicht beschweren könnten, wir würden ja schließlich auch keine Studiengebühren zahlen.
Insgesamt hatte ich wohl auch Pech, da während meiner Zeit einige Ärzte im Urlaub waren, die sich sonst wohl mehr um die Lehre kümmern.
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