PJ-Tertial-Bericht am Siloah BESAS

Geriatrie

Bern, Schweiz · 4 Wochen · Station Akutgeriatrie und Geriatrische Rehabilitation · 08/2015 – 08/2015

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
1200 CHF

Erfahrungsbericht

Ich habe im Wahlstudienjahr 4 Wochen auf der Geriatrie im Spital Siloah gearbeitet. Nach der Schliessung des Zieglerspitals ist das Siloah das Spital mit dem breitesten geriatrischen Angebot in der Region Bern. Das Spital ist sehr empfehlenswert; man kann sich die Zeit dort sowohl als Geriatrie, als auch als Innere Medizin anrechnen lassen und man wird als Student sehr geschätzt. Die Hauptaufgabe besteht in der Aufnahme von neuen Patienten mit ausführlicher Anamnese, einem kompletten Status inkl. Neurostatus und anschliessend dem Schreiben der Diagnoseliste, Verordnen von Untersuchungen, Bildgebungen und Medikamenten. Dabei kann man sehr viel lernen, da man jede Aufnahme im Anschluss mit dem zuständigen Oberarzt bespricht und die Patienten am nächsten Tag beim Morgenrapport vorstellen kann. Ansonsten arbeitet man hauptsächlich auf der Station mit und hilft bei der Visite und anderen Dingen, die gerade anfallen (ABGAs, LPs, Blasenkatheter, Sonographien usw). Es ist auch möglich eigene Patienten zu übernehmen, die man dann unter Supervision selbstständig betreut. Ausserdem hat man die Möglichkeit in der Memory Clinic, der ambulanten und stationären Rehabilitation und bei der Heimarztpraxis mitzuhelfen, so dass man die ganze Breite der Geriatrie kennen lernt. Einmal pro Woche gibt es eine Fallbesprechung und immer donnerstags eine Weiterbildung für alle Ärzte und Studenten. Für die Studenten gibt es zusätzlich die tägliche Befundvisite, bei der ein interessanter Befund zusammen mit dem Oberarzt angeschaut und besprochen wird und einmal wöchentlich eine Studentenweiterbildung. Auch das Team ist sehr sympathisch und man wird sofort gut integriert. Mittags gehen meist alle zusammen essen und einmal in der Woche wird ein gemeinsames Fussballtraining für alle Interessierten organisiert. Auch die Zusammenarbeit mit der Pflege ist sehr angenehm und wenn man frägt, kann man auch Aufgaben von ihnen übernehmen wie pVKs legen, Blutentnahmen machen, EKGs ableiten usw. Die Arbeitszeiten sind sehr angenehm; ca. von 8.00 - 17.30, an den Wochenenden hat man frei und es gibt keine Spät- oder Nachtschichten. Insgesamt war die Arbeit sehr vielseitig und kurzweilig, so dass es mir auch nichts ausgemacht hat ab und zu mal etwas länger zu bleiben.

Bewerbung

Ich habe mich ca. 6 Monate im Voraus beworben, es ist aber auch kurzfristiger möglich. Anfragen per E-Mail oder Telefon an Tanja Bürki (Chefarztsekretärin) oder Yvette Stöckli (Leitende Ärztin).

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