PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Muenster

Anästhesiologie

Muenster, Deutschland · 16 Wochen · Station 19B Ost, ZOP, ZMK · 03/2015 – 06/2015

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
20 € pro Anwesenheitstag

Erfahrungsbericht

Das PJ-Tertial in der Anästhesie am UKM ist sehr gut organisiert. Ca. 1-2 Wochen vor PJ-Beginn erhält man vom Sekretariat der Anästhesie eine E-Mail mit der Einteilung. Ich war zu jeweils 1/3 auf der 19B Ost, Tutoriat und in der MKG eingeteilt. 19B Ost: Es gibt mehrere Intensivstationen (19A Ost, 19B Ost und ITS 2). Hier ist man als PJler jeweils ca. 1/3 seiner Zeit eingeteilt. Arbeitszeiten sind 7 Uhr bis ca. 15 Uhr. Die 19 wird fast hauptsächlich von Fachärzten betreut. Dementsprechend krank sind hier auch die Patienten. Diese sind fast alle sediert und beatmet. Als Student darf man sehr viele ZKVs, Shaldon, Arterien etc. legen und bei der Betreuung der Patienten helfen. Sogar Tracheobougieren war mehrmals möglich! Auch Untersuchungen der Patienten bei der Visite sind regelmäßig möglich und gewünscht, da die meisten Patienten nur objektiv beurteilt werden können. Eigene Patienten zu übernehmen ist aufgrund der Komplexität kaum möglich. Trotzdem war es eine sehr interessante und lehrreiche Zeit, da man während des Studiums so gut wie nie die Möglichkeit hatte in solch eine Station einen Einblick zu bekommen. Tutoriat: Ebenfalls 1/3 der Zeit ist man einem Assistenzarzt im OP zugeteilt. Hier lernt man sehr schnell eigene Narkosen durchzuführen inkl. Intubation und allem was dazu gehört. Je nach Oberarzt darf man auch ab und zu eigene Säle betreuen. MKG: 1/3 der Zeit verbringt man dann noch in einem „Außenbereich“, wie bspw. der MKG, HNO, Augenheilkunde etc. Bei mir war das die MKG. Dies war für mich definitiv die beste Zeit. Hier durfte man unter Oberarzt-Aufsicht komplett selbstständige Narkosen inkl. Ein- und Ausleitung durchführen. Auch nasale Intubationen durfte man regelmäßig alleine durchführen. Im OP arbeitet man von 7.30 Uhr bis ca. 16 Uhr. Generell ist sehr angenehm, dass man anderen PJlern nicht „in die Quere“ kommt und immer einen „eigenen“ Arzt als Ansprechpartner hat. Fortbildungen sind ca. 1x / Woche und oft sehr interessant. Mittagessen ist für alle PJler komplett kostenlos in der sehr guten UKM-Kantine. Auch im OP konnte man ohne Probleme in der Kantine Mittagessen gehen. Insgesamt ein echt super gutes Tertial. Sehr nettes Team, gutes Ansehen als PJler und sehr lehrreich!

Bewerbung

Als externer PJler in der offiziellen, deutschlandweiten Bewerbungszeit war es überhaupt kein Problem einen Platz zu bekommen!

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