PJ-Tertial-Bericht am Bezirkskrankenhaus St. Johann

Unfallchirurgie

St. Johann, Oesterreich · 16 Wochen · Station Unfall · 03/2015 – 06/2015

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300
Gebühren
keine

Erfahrungsbericht

Die Anreise ist leider nur innerhalb der Arbeitswoche möglich. Arbeit Der erster Arbeitstag ist entsprechend einer späterem Ankunft (wenn man die erste Nacht nicht im Hotel verbringen möchte) chaotisch – der normale Arbeitsbetrieb läuft bereits auf Hochtouren (im Winter > 200 Patienten/Schicht) und keiner hat Zeit einen einzuführen. Ich habe mir dann alle nötigen Informationen von Mit-KPJlern und Famulanten besorgt. Das Haus hat gerade im Winter sehr viele Studenten, sodass man leicht den Eindruck bekommt, als Student eher im Weg zu sein. Der Arbeitstag auf der Unfallchirurgie beginnt um 07:30 mit der Röntgenbesprechung, danach erledigt man die anfällige Stationsarbeit (Blut, Leitungen, Medikamente eintragen, …) und geht entweder Visite mit oder hilft auf der Ambulanz/Notaufnahme (Hauptarbeitsplatz). Man kann eigentlich jederzeit mit in den OP gehen, muss aber nur, wenn eine größere OP ansteht (z.B. Hüft- oder Knie-TEP). Leider fühlen sich nur wenige Ärzte zur Ausbildung angehalten, sodass man immer nur durch hochmotiviertes Nachhaken Informationen erhält. Es funktioniert eher nach dem Prinzip: „Learning by doing, but without feedback“ (man arbeitet seine Patienten ab, übergibt einem Assistenz- oder Oberarzt, der einem leider nur selten Tipps oder konstruktive Kritik gibt). Andererseits heißt das aber auch, dass man relativ viel selber machen kann und viel lernt, wenn man sich erst einmal mit der „Das-passt-schon-Mentalität“ abgefunden hat. Ansonsten gehören zum KPJ in St. Johann noch monatlich 2 Dienste (ein Wochen- und ein Wochenenddienst à 24h). Freizeit Im Wohnheim (ehemalige Frühstückspension - sehr rustikal) sind nur KPJler und Famulanten untergebracht, sodass sich immer eine Ablenkung ergibt ;-). Im Winter ist St. Johann ein Traum: man hat 3 große Skigebiete direkt vor der Tür und unzählige Langlauf- und Tourenmöglichkeiten. Im Sommer gibt es zahlreiche Wanderungen oder Mountainbiketouren. Außerdem erreicht man von St. Johann aus sehr schnell Innsbruck und Salzburg und auch bis nach Wien, Linz oder Graz ist es nicht arg weit.

Bewerbung

ca. 2 Monate vor Tertialbeginn

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