PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Bonn

Psychiatrie

Bonn, Deutschland · 12 Wochen · Station Station 6 · 11/2014 – 02/2015

Veröffentlicht am

2.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Da ich mich auf das Fach gefreut hatte und Gutes über das PJ in Psychiatrie hier gehört habe, bin ich möglicherweise mit zu hohen Erwartungen in das Tertial gegangen. Fakt ist, dass PJler hier nicht wirklich gebraucht werden. Man kann zwar mit obligatorischen Tätigkeiten wie Blut abnehmen und Aufnahmen den Tag rumkriegen, hat aber zwischendurch sehr viel Leerlauf. Letzlich verbringt man auch viel Zeit mit administrativen Aufgaben wie Befunde faxen, einholen usw. Wenn man möchte, kann man eigene Patienen betreuen, muss das aber auch ein wenig forcieren^^ Das Klima war zwischendurch sehr angespannt, was sich auf einer akutpsychiatrischen geschützen Station wohl kaum vermeiden lässt. Dafür gab es auch viele lustige Momente. Da die Patienten entweder körperlich gesund sind oder -falls nicht- Konsile angemeldet werden, gibt es quasi keine somatische Diagnostik oder Interventionen, mit Ausnahme der Elektrokrampftherapie. Platzhalter ist hier die Pharmakotherapie. Ensprechend ist der medizinische Lerneffekt relativ einseitig. Ich empfehle, mal bei den Gruppentherapien zuzuschauen, um mal von einer anderen Warte aus einen Krankheitsverlauf mitzukriegen. Weiterhin kann man mal in die Diamorphinambulanz im Annagraben reinschnuppern, sehr lehrreich und nettes Team.
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