PJ-Tertial-Bericht am Elblandkliniken Radebeul

Chirurgie

Radebeul, Deutschland · 12 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie/Orthopädie, Ambulanz · 03/2015 – 07/2015

Veröffentlicht am

4.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 4
Betreuung 4
Freizeit 5
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400,00
Gebühren
0,00

Erfahrungsbericht

Wenn Zeit war, gab es etwas Teaching/Lehre und man konnte interessante OPs/Diagnostik sehen. Leider war kaum Zeit für so etwas. Zu viel Arbeit für zu wenige PJler. PJler sind fester Bestandteil des Personals. Von Kollegen kam zu wenig Unterstützung, teilweise frühstückten die Assistenten während man als PJler schon voll schuftete. Der Tag bestand v.a. in der Unfallchirurgie/Orthopädie v.a. aus Patientenaufnahmen. Die Patienten wurden am Ende ganz kurz besprochen, auf die selbst erhobenen Untersuchungsbefunde wurde eher nicht eingegangen. Wenn genug PJler da sind, läuft alles bestimmt entspannter und man lernt mehr. In der Allgemeinchirurgie geht es noch etwas besser zu als in der UWC/Ortho. In der ACH ist mehr Zeit für PJler, sodass einem öfter mal neben der Arbeit etwas erklärt wird. Gut war, dass man Notarzt mitfahren kann und mal Dienste in der Notaufnahme mitmachen kann, da lernt man dann auch was. Insgesamt oft Überstunden und einem wird ein schlechter Gewissen gemacht, wenn man mal nicht bsi abends um 6 zu OPs bleiben kann. Krankenschwestern haben überhaupt kein Verständnis für die eigene Arbeit, die rufen einen nicht übertrieben 5 bis 10 mal an pro Tag, weil sie anscheinend Blutentnahmen für das wichtigste auf ihrer Station halten. Es gibt 4 Studientage im Tertial. Hier nicht reinlegen lassen, manche Ärzte sagen einem, es gäbe überhaupt keine, am besten direkt den verantwortlichen Oberarzt fragen. Für Chirurgie ist das Arbeitsklima vllt noch nett in Radebeul, mir kamen viele jedoch übebrarbeitet, ausgelaugt und demotiviert vor (wenn es nicht gerade um spannende OPs ging natürlich). Zum Essen kurz: es wird nur gegessen, weil es umsonst ist. Wenn man es schafft, viel im OP zu sein, kann man dort einiges lernen. Im OP darf man nähen, hier keine Scheu zu fragen. Nach dem Tertial kann man wahrscheinlich im Schlaf Blut abnehmen und Flexülen legen. Gelegentlich durfte ich auch einen Blasenkatheter legen. Auf konsequente Nachfrage hin, kann man mal eigene Patienten visitieren. Alles in allem, bin ich froh, die häufige OPs mal gesehen zu haben und nun zu verstehen, aber eindeutig sehr enttäuscht über die Lehre und PJler-Behandlung in Radebeul.

Bewerbung

Über die Heimatuniversität ohne bestimmte Bedingungen oder Vorlaufzeit.

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