PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Krankenhaus Kiel
Innere
Kiel, Deutschland
·
16 Wochen
·
Station M13/M32/IAS
·
03/2015 – 06/2015
Veröffentlicht am
3.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
4
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
4
Unterricht
1
Betreuung
5
Freizeit
4
Station / Einrichtung
4
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 200
Erfahrungsbericht
Ich wollte ursprünglich Innere machen...jetzt nicht mehr.
Positiv:
- regelmäßiger, guter PJ-Unterricht
- Aufnahmestation (bei richtigem Personal) lehrreich
- Essen umsonst
Ansonsten:
Das Tertial hat mir persönlich nichts gebracht. Ich habe nicht wirklich etwas dazu gelernt. Die Assistenzärzte sind sehr jung und können einem (trotz Freundlichlichkeit) nicht viel beibringen. Die Oberarztvisite 1x/Woche ist hauptsächlich herumstehen und zuhören wie die Patienten zur Coro überredet werden. Chefärzte bekommt man nie zu Gesicht.
Auf meiner ersten Station wurde ich begrüßt mit: "Endlich ist jemand zum Blutabnehmen da!". Und für nichts anderes wird man ausgebildet: Blutabnehmen ist selbstverständlich, ebenso Braunülen legen, Botengänge jeden Tag ("Kannst du das schnell ins Labor bringen?"), für eingige Assistenten ist man Stationssekräter und ist nur am Telefonieren, Akten holen und Befunde ausdrucken/einheften.
Fazit:
Wahrscheinlich ist es ein Systemproblem. Ich halte das PJ generell für absolut überflüssig. Es dient offensichtlich nur dazu um Billigarbeitskräfte zu rekrutieren.
Trotzdem war die Selbstverständlichkeit mit der man nicht-ärztlich ausgebildet wurde in diesem Krankenhaus deutlich zu spüren. Zu allem Übel konnte man sich selten früher nach Hause verdrücken, "weil ja noch die Nachmittagsantibiosen angehängt werden müssen".
Wenn es zur Zeit Innere Medizin in Kiel sein muss: geht in die Uniklinik. Die Berichte der Kommilitonen waren aktuell äusserst positiv. (Stand Juni 2015)
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