PJ-Tertial-Bericht am Tygerberg Hospital

Notfallmedizin

Kapstadt, Suedafrika · 8 Wochen · Station Chirurgische Notaufnahme · 01/2015 – 03/2015

Veröffentlicht am

1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich habe 8 Wochen in der Abteilung Emergency medicine des Tygerberg Hospitals mein PJ verbracht und es war mit die geilste Zeit, die ich je hatte! Da es mein chirurgisches Tertial war, war ich nur auf der chirurgischen Notaufnahme. Man kann aber auch auf die internistische Notaufnahmestation, wo man auch sehr viel lernt! Ich habe meistens abends gecheckt, ob viel los war und wenn nicht bin ich wieder gegangen. Meistens lief es dann so, dass man am Wochenende abends + ggf. nachts gearbeitet hat und auch viel machen konnte. Allerdings ist die Chirurgische Notaufnahme meist von studenten überrant (es kommen nämlich auch viele aus anderen abteilungen einfach so hin), so dass man sich absprechen sollte, damit nicht 6 Studenten sich dort auf den Füßen stehen. Die Ärzte sind meist sehr nett und wenn man öfter da ist und Arbeit abnimmt, erklären sie auch was. Das ist aber je nach Arzt unterschiedlich. Man sollte offen auf die Leute zu gehen und seine Motivation zeigen. meistens nimmt man sich dann einen Patienten, untersucht diesen und bespricht dann seine Befunde mit dem Arzt. Vom Klientel ist es natürlich was ganz anderes als in Deutschland: Schusswunden, Messerstiche und Verkehrsunfälle en masse. Nähen kann man so eigtl. immer. Wenn man sich dahinter hängt, kann man sicherlich auch Thoraxdrainagen legen... Ansonsten gibt es viel Teaching zu dem man gehen kann. Wochentags gibt es meist mit den einheimischen Studenten 2x/tgl ein teaching. Da muss man sich einfach mit den Locals kurzschließen. 1x/Woche kann man zum Notfallmedizinteaching der Assistenzärzte gehen (3 Std), das ist meist ziemlich cool. Empfehlenswert ist auch mal mit dem Community-Service mitzufahren: da fährt man in Schulen von nicht so betuchten gegenden und behandelt dort Patienten! Super erfahrung! Eigtl. auch ein MUSS: mit dem Ambulance Service mitfahren. Nicht erschrecken, man muss einen Wisch unterschreiben, dass man beim Schadens/Todesfall nicht versichert ist...:) Aber zumindest tagsüber ist es sicher, und die Paramedics wissen auch in welche Gegenden man besser nciht fährt....Für mich war das medizinisch jetzt nicht so aufregend (andere hatten aber auch krasse Sachen), aber man sieht einfach extrem viel, was man in der Wohlstandsblase, in der man isch sonst befindet, nicht sehen würde1 Das wichtigste ist aber: Das SUPERGEILE Land genießen! Wandern, Surfen, Mountainbiken, Wasserski, Kite-Surfen, Mit dem Benz cruisen, Weinverkostung, geil Essen, festivals, Clubs...Südafrika hat so unfassbar viel zu bieten!!! Wer da den ganzen tag im KH hängt ist echt bescheuert...(O-Ton des Chefs der Emergency-medicine: "Kommt am Wochenede abends ins KH, den Rest der zeit genießt unser schöner Land") Man kann leben wie Gott in Fankreich! Zur Unterkunft: Man wird ja in die International Lodge einquartiert. Die ist in Ordnung, aber für das Geld, was man bezahlt, eigtl. eine Frechheit. Deshalb würde ich nach einem Monat mir was direkt in Kapstadt suchen. Auf dem Campus gibt es Fitte, Pool, Tenniscourt, trotzdem lebt man in Kapstadt besser. Bei Fragen einfach mir schreiben, gebe gerne Tipps!

Bewerbung

2 Jahre im vorraus! Besonders chirurgie ist 2 Jahre vorher ausgebucht!

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