PJ-Tertial-Bericht am Spital Dornach

Innere

Dornach, Schweiz · 12 Wochen · Station Station B · 04/2015 – 06/2015

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1500
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Der Tag beginnt um kurz nach 8 Uhr mit der Übergabe. Danach gibt es manchmal eine Kaffeepause. Um halb 10 Uhr beginnt die Visite. Man ist 3 x pro Woche alleine mit dem Assistenzarzt auf Visite, dann bekommt man Vieles mit und hat auch Zeit zum Nachfragen. 1 x pro Woche gibt es Ober- bzw. Chefarztvisite. Der Chefarzt weiss sehr viel und daher ist die Chefarztvisite auch sehr interessant. 3 Mal pro Woche gibt es um Viertel vor 12 Uhr Fortbildung. Eine Fortbildung wird von den Assistenzärzten oder den PJlern gehalten. Zusätzlich gibt es noch Fortbildungen der Chirurgen im Wechsel mit Fortbildungen für Hausärzte. Die letztere ist meistens etwas lang, es lohnt sich aber wegen des darauffolgen Aperos. :) Um Viertel nach 12 Uhr ist der Röntgenrapport und danach gibt es Mittagessen, wofür die Zeit immer reicht. Wenn es das Wetter zulässt wird draussen gegessen. Das Essen ist mit 9 Franken für Schweizer Verhältnisse günstig. Am Nachmittag ist Computerarbeit angesagt. Diagnoselisten und Austrittsberichte werden geschrieben und ergänzt, die Labor- und Röntgenblätter eingeordnet und vom Assistenzarzt aufgetragene Aufgaben erledigt. Typische Aufgaben sind aBGAs, MMS oder PNP-Screening. Eine DRU muss auch ab und zu gemacht werden. Je nach Assistenzarzt darf man mehr oder weniger selber machen. Es ist aber vorgesehen, dass man ein bis zwei eigene Patienten betreut. Auf der Station hat es prinzipiell Platz für 28 Patienten und die Station wird von zwei Assistenzärzten betreut, zu denen jeweils ein PJler zugeteilt ist. Meistens betreut jeder Assistenzarzt 7 bis 10 Patienten. Je nachdem wie viele Patienten es auf Station hat kann man zwischen 16 und 18 Uhr nach Hause gehen. Die Stimmung unter den Assistenzärzten ist sehr gut, in der Regel wird am Donnerstagabend etwas zusammen unternommen. Zusammen mit den chirurgischen PJlern werden die Wochenenden aufgeteilt. Dort ist man zusammen mit 2 Assistenzärzten zusammen auf dem Notfall. Je nachdem wie viele PJler es gibt, hat man etwa 1 x pro Monat Dienst. Auf dem Notfall kann es auch vorkommen, dass man mal eine Wunde nähen muss. Ich habe diese Dienste als willkommene Abwechslung zum Stationsalltag erlebt, denn prinzipiell ist man als PJler auf Station eingeteilt. Nur ausnahmsweise, wenn es zu viele PJler hat, kann man tagsüber oder im Spätdienst mit auf dem Notfall. pro: tolles Team, gute Betreuung, selbständige Aufgaben (je nach Assistenzarzt), moderate Arbeitszeiten, guter Lohn contra: Ich hätte mir mehr Einsätze auf dem Notfall sowie mehr Möglichkeiten die Untersuchung von Patienten üben zu können.

Bewerbung

2 Jahre im Voraus, per Telefon anfragen, ob es freie Stellen gibt, Bewerbung per E-Mail
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.